Bestialische Aufstandsbekämpfung im Iran
Eines der größten Massaker der letzten Jahrzehnte
Das iranisch-faschistische Regime ging höchst brutal, bestialisch und mordend gegen den Volksaufstand vor knapp zwei Wochen vor. Der staatliche Gewaltapparat der „Sicherheitskräfte“ wurde mit voller Härte und Skrupellosigkeit gegen das eigene Volk eingesetzt. Sie schossen direkt in die Demonstrationen, führten gezielte Massenerschießungen von Tausenden Menschen durch, zielten absichtlich und bewusst auf Köpfe, Augen und Hälse. Menschen im Iran berichten von Leichenbergen an Straßenrändern und dass noch heute das Blut auf den Strassen klebt.
Die Essener Ärztin Shabnam Fahimi-Weber, Gründungsmitglied von ParsiMed, einer Vereinigung von iranischstämmigen Ärzten, Apothekerinnen und Psychologen in Deutschland und Europa, führt in der Berliner Morgenpost vom 26. Januar aus: "Die Menschen haben große Angst, die Ambulanzen in den Krankenhäusern aufzusuchen, weil sie befürchteten, verschleppt, namenlos mitgenommen oder getötet zu werden." Mit der Folge, dass sie teilweise zu Hause verbluten oder sich über die Wunden schlimme bis tödliche Infektionen bilden. Im Iran wird die Zahl der Verletzten aktuell auf bis zu 300.000 Menschen geschätzt.
Das Meiden von Krankenhäusern hat laut Shabnam Fahimi-Weber auch einen Grund darin, weil „das Regime dort eigene Leute installiert hat“. Vor allem den Gerichtsmedizinern, die Todeszeitpunkte und Todesursachen dokumentierten, sei nicht zu trauen, denn sie seien oft die "medizinischen Handlanger des Systems".
Das Menschenrechtsnetzwerk HRANA hat mittlerweile 6.126 Getötete namentlich identifiziert. 5.777 seien davon gesichert Demonstrationsteilnehmer gewesen. HRANA untersucht noch weitere ca. 17.000 Tote und den Zusammenhang ihres Todes. Man kann davon ausgehen, dass sich die Zahl der in diesen Tagen vom iranisch-faschistischen Regime brutal Getöteten, eventuell sogar noch auf 20.000 Menschen erhöht.
Das übertrifft bei Weitem bisherige Massaker der jüngsten Zeit in der staatlichen Aufstandsbekämpfung gegen eine Bevölkerung. Zum Vergleich: 1989 sind auf dem chinesischen Tian’anmen-Platz („Platz am Tor des Himmlischen Friedens“) wahrscheinlich bis zu 2.600 Menschen getötet und 7.000 weitere verletzt worden.
Was das iranisch-faschistische Regime gegen das iranische Volk entfesselt hat, ist eines der blutigsten und größten Massaker der letzten Jahrzehnte gegen einen Volksaufstand. Hierfür gibt es kein Vergessen. Keine und keiner darf umsonst gestorben sein.
Es ist eine wichtige Aufgabe, diesen faschistischen Terror, dieses faschistische Massaker in seiner ganzen Dimension und in seiner ganzen Konsequenz aufzudecken, bekannt zu machen, den Protest dagegen zu organisieren und zu unterstützen und die Solidarität mit dem iranischen Volk zu entfalten. So entsteht eine unbesiegbare Quelle der Kraft und des Muts für neue Kämpfe!
- Nieder mit der faschistischen Mullah-Diktatur! Es lebe der Kampf der iranischen Arbeiter und Massen für Freiheit, Demokratie und Brot!
- Freilassung aller politischen Gefangenen! Sofortiger Stopp aller Hinrichtung!
- Hände weg vom Iran! Kampf jeder (militärischen) Einmischung durch den US- Imperialismus, Israel, die EU-Imperialisten und alle Feinde des Volkes!
- Für eine antifaschistische – demokratische Revolution mit sozialistischer Perspektive!