USA
Wachsender Widerstand gegen ICE in Minneapolis
Wenn ICE-Beamte gesichtet werden, gibt es auf den Straßen immer häufiger ein Trillerpfeifenkonzert, um vor ihnen zu warnen. Auch auf Internetseiten und Sozialen Medien wird ständig darüber informiert, wo sie sich aufhalten. Passanten filmen ICE-Einsätze mit dem Smartphone, um weitere faschistische Attacken zu dokumentieren. In zahlreichen Fenstern, Läden und Cafés stehen Schilder, die kundtun, dass ICE hier nicht erwünscht ist. Für Kinder aus gefährdeten Migrantenfamilien, die im Moment nicht in die Schule gehen, wird virtueller Unterricht organisiert. Der faschistische Influencer Jack Lang, den Donald Trump trotz Beteiligung am Kapitolsturm begnadigt hatte, wollte vor dem Rathaus in Minneapolis einen Koran verbrennen. Bei eisiger Kälte bewarfen ihn Hunderte Gegendemonstranten mit Wasserbomben und Schneebällen und jagten ihn aus der Stadt.