Dresden

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Veranstaltung "Was ist moderner Faschismus?" am 13. Februar 2026

Alle Jahre wieder formieren sich Faschisten, um heuchlerisch der "deutschen Opfer" der britischen und amerikanischen Luftangriffe auf Dresden am 13. und 14. Februar 1945 zu "gedenken".

Damit wollen sie den Täter deutscher Faschismus und Militarismus zu Opfern machen und den bedeutenden Sieg einer Anti-Hitler-Koalition mit der Sowjetunion, England und Frankreich statt als Tat der Befreiung zum eigentlichen Verbrechen erklären. Weit kamen sie bisher nicht und mussten 2011 an antifaschistischen Massenblockaden kläglich scheitern. Dennoch sind jedes Jahr antifaschistische Blockaden und Demonstrationen notwendig. Seit einigen Jahren mischt auch die AfD mit einer eigenen "Kranzniederlegung" in der Innenstadt mit.

 

Die MLPD hat die Bombardierung Dresdens am 13./14. Februar 1945 durch britische und amerikanische Angriffe nicht gutgeheißen, sondern als "ein Kriegsverbrechen in einem gerechten Krieg" bezeichnet. In einem Artikel in der Roten Fahne aus dem Jahr 2010 heißt es: "In der Endphase des Zweiten Weltkriegs, als die Kämpfe auf deutschem Boden bereits begonnen hatten, wurde die Stadt Dresden am 13. und 14. Februar 1945 durch britische und US-amerikanische Bombenangriffe fast völlig zerstört. „Die Bombenflüge, bei denen Tausende Tonnen Brand- und Sprengbomben auf die weltberühmte, vor allem durch Barockbauten geprägte Stadt abgeworfen wurden und bei denen 18.000 bis 25.000 Menschen getötet wurden, stellen den Höhepunkt einer menschenfeindlichen Kriegsführung gegen die Zivilbevölkerung dar“. Zitiert in : Bombardierung Dresdens - ein Kriegsverbrechen in einem gerechten Krieg

 

Die MLPD-Ortsgruppe Dresden trägt zu diesem Wochenende des antifaschistischen Kampfs mit einer Bildungs- und Diskussionsveranstaltung bei: "Was ist das eigentlich - moderner Faschismus"? Die Veranstaltung findet am 13. Februar um 18.30 Uhr statt (Einlass 18 Uhr), Hechtstraße 32, Eintritt 3 Euro / 1 Euro.

 

Hier der Flyer