Spanien

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Schlimmstes Zugunglück der Landesgeschichte – gelebte Solidarität

Mit den zwei schweren Zugunglücken vom 18. und 21. Januar hat Spanien das schwerste Zugunglück seiner Geschichte erlebt. Zuerst war nahe Córdoba ein Iryo-Hochgeschwindigkeitszug der italienischen Trenitalia am späten Sonntagabend auf dem Weg von Málaga nach Madrid entgleist und in das benachbarte Gleis geraten. Ein entgegenkommender Hochgeschwindigkeitszug der spanischen Gesellschaft Renfe entgleiste daraufhin ebenfalls. Mindestens 40 Menschen starben bei dem Unglück. Die Gründe dafür sind bisher völlig unklar. Nur drei Tage später stürzte in der Nähe von Barcelona eine Stützmauer während eines heftigen Sturms mit starkem Regen auf die Gleise und traf einen Zug der Linie R4 im Nahverkehrsnetz Rodalies. Dabei starb der Lokführer. Mehr als 30 Menschen wurden verletzt, vier von ihnen schwer. Die Menschen in Spanien stehen Schlange, weil sie Blut spenden wollen. Nachbarn und Freunde kümmern sich um die Angehörigen. Die Solidarität im Land ist groß. Die Rote Fahne Redaktion drückt den Angehörigen und Betroffenen ihre volle Solidarität und tief empfundene Anteilnahme aus.