Stuttgart
Polizeigewalt gegen Rojava-Solidarität und Mahnwache
Am Abend des 20. Januar fand eine mächtige Demonstration zur Solidarität mit Rojava in Stuttgart statt.
Selbst nach Polizeiangaben kamen kurzfristig 2000 Menschen zusammen. Die Polizei ging massiv gegen die Demonstranten vor: mit aggressiven Hunden, die die Polizisten kaum zurückhalten konnten, mit Pfefferspray, vor allem gegen junge Leute, nachdem ein paar Pyros gezündet worden waren.
Die Menschen sind wütend wegen des Generalangriffs, der von allen Seiten auf die demokratischen Errungenschaften in der autonomen Region Rojava in Nordsyrien gefahren wird.
Mahnwache am 21. Januar
Am Abend des 21. Januar fand eine Mahnwache der Kurdinnen und Kurden in Stuttgart mit etwa 100 Beteiligten statt.
Insbesondere wurde die Heuchelei der europäischen Regierungen und der USA angegriffen. Zehn Jahre lang waren die Kurden in Nordsyrien gut dafür, den faschistischen "Islamischen Staat" (IS) niederzuschlagen.
Heute schmeicheln diese Regierung dem Dschihadistenführer al-Dscholani und unterstützen ihn bei dem Krieg gegen Demokratie, Freiheit und Frauenrechte in Rojava.
Der Stopp der türkischen Aggression wurde ebenso gefordert.
Die Mahnwache wird jeden Tag bis Freitag durchgeführt und am Samstag gibt es wieder eine Großdemo.