Am 18. Februar zu den Veranstaltungen der MLPD
Politischer Aschermittwoch – das Original
Macht man den Fernseher an, bekommt man den Eindruck, der Politische Aschermittwoch sei die Welt der CSU.
Die größte Aufmerksamkeit bekommt der bayerische Ministerpräsident, der das Format vor allem für reaktionäre Stimmungsmache missbraucht.
Die wahre Tradition ist eine andere. Im Jahr 1919 protestierten vor allem die bayerischen Bauern in Vilshofen gegen die Ermordung von Kurt Eisner. Dieser erklärte 1918 König Ludwig III. von Bayern für abgesetzt und wurde von den Versammlung der Arbeiter- und Soldatenräte zum ersten Ministerpräsidenten gewählt.
Die Bauern forderten am Aschermittwoch die Enteignung der Großgrundbesitzer und eine Volksversammlung. Damit hat das bierselige Nach-unten-Treten der CSU heute gar nichts zu tun. Die MLPD hält die revolutionäre Tradition hoch und lädt für den 18. Februar 2026 zu Veranstaltungen des revolutionären Politischen Aschermittwoch ein. Neben einer angriffslustigen Rede gibt es deftiges Essen und ein Kulturprogramm. Die Parteivorsitzende Gabi Fechtner spricht im Kultursaal Horster-Mitte in Gelsenkirchen zusammen mit Sarah Rissmann. Der Einlass ist um 17 Uhr, die Rede um 18.30 Uhr. Der Eintritt beträgt 5 Euro bzw. 3 Euro ermäßigt.
Im Arbeiterbildungszentrum-Süd in Stuttgart beginnt die Veranstaltung um 18 Uhr. Der Eintritt beträgt hier ebenfalls 5 Euro bzw. 3 Euro ermäßigt.
In München beginnt die Veranstaltung um 19 Uhr, der Ort wird noch bekannt gegeben.
In Darmstadt findet der Politische Aschermittwoch der MLPD Rheinland-Pfalz-Hessen-Saarland mit Anna Schupp um 18 Uhr im HoffART-Theater, Lauteschlägerstraße 28a, statt. Der Eintritt beträgt auch hier 5/3 Euro.
Eine weitere Veranstaltung gibt es in Zwickau.
Die Liste wird weiter ergänzt.