„Bijî Berxwedana Rojava!“

„Bijî Berxwedana Rojava!“

Lübeck: "Es lebe der Widerstand von Rojava!"

"Es lebe der Widerstand von Rojava!" Aus etwa 400 Kehlen schallte dieser Ruf am frühen Abend des 21. Januar durch die Lübecker Innenstadt. Ganze Familien, Jung und Alt, waren dem kurzfristigen Aufruf der kurdischen Community und des Internationalistischen Bündnisses gefolgt.

Korrespondenz

Der faschistische Herrscher von Syrien, al-Dscholani, wurde als Terrorist angegriffen, und immer wieder wurde der hartnäckige Widerstand des kurdischen Volkes ausgedrückt. Eine junge Kurdin rief: „Mitten im Krieg gegen den faschistischen IS haben die Menschen in Rojava eine Gesellschaft geschaffen, die auf Freiheit, Gleichberechtigung und Solidarität basiert. Das soll ausgelöscht werden.“


Ein Genosse der MLPD erläuterte der deutschen Bevölkerung über den Lautsprecherwagen die Anliegen der Kurdinnen und Kurden und griff die Bundesregierung an, die Geschäfte mit al-Dscholani machen will und dem faschistischen Präsidenten der Türkei, Recep Tayyip Erdoğan, weiter Waffen liefert.


Zum Abschluss wandte er sich an die Demonstrantinnen und Demonstranten: „Weltweit bedroht der Faschismus die Völker, auch in Deutschland macht sich die AfD breit. Wir brauchen eine weltweite Einheit gegen den Faschismus und imperialistischen Krieg. Daran arbeitet auch die revolutionäre Weltorganisation ICOR¹. Die Völker wollen nicht in der kapitalistischen Barbarei untergehen.


Das kurdische Volk hat vor über zehn Jahren bewiesen, dass es die Faschisten des IS schlagen und eine demokratische Gesellschaft aufbauen konnte. Dieser Erfolg kann nicht ausgelöscht werden.“