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Kurdistan verteidigen! Rojava verteidigen!

Unter dem Motto "Kurdistan verteidigen! Rojava verteidigen" zogen rund 5.000 Demonstranten, deutlich mehr als die Veranstalter erwartet hatten, nach kurzer Sammlung am Breitscheidplatz durch die Berliner Straßen.

Korrespondenz
Kurdistan verteidigen! Rojava verteidigen!
Protest- und Solidaritätsdemonstration für Rojava in Berlin (rf-foto)

Im bunten Meer aus kurdischen und YPG-Fahnen waren neben den MLPD-Fahnen einige Solid-Fahnen und ein großes Transparent von „Rheinmetall enteignen“ zu sehen.

 

Es waren vor allem sehr viele junge Demonstrantinnen und Demonstranten. Sie brachten ihre große Sorge zum Ausdruck, dass faschistische Kräfte in Syrien wieder an der Macht sind uns mit großer Brutalität auf die Vernichtung Rojavas zielen. Auch die Politik von Trump in den USA macht ihnen Angst und empört sie.

 

Wir verkauften das Rote Fahne-Magazin und verteilten die Erklärung der United Front zu Rojava. Dabei sprachen wir die Demonstrantinnen und Demonstranten darauf an, dass wir in dieser brandgefährlichen Entwicklung mit den sich häufenden faschistischen Aggressionen und steigender Weltkriegsgefahr uns mit den verschiedenen Protest- und Widerstandsbewegungen zusammenschließen müssen. Das wurde von zahlreichen Demonstranten positiv aufgegriffen und sie trugen sich in die Liste des Internationalistischen Bündnisses ein.

 

Wir berichteten von den internationalen Brigaden der ICOR zum Aufbau des Gesundheitszentrums in Kobanê, was einigen noch ein Begriff war, und stellten den Solidarpakt „Gaza soll leben“ zum Aufbau des Al-Awda-Krankenhauses vor. Einige bedankten sich für unsere Solidarität. Wir bedankten uns bei ihnen, dass sie hier sind und dass wir gegen die akut faschistische Gefahr noch viel breiter zusammenarbeiten und uns organisieren müssen.

 

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