Dokumentiert
Kämpferische Kundgebung in Heilbronn – Das Schweigen durchbrechen
Der folgende Artikel der MLPD Heilbronn ist in der Online-Ausgabe der Heilbronner Stimme erschienen. Die Redaktion dokumentiert:
Über 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen am 20. Januar zur Kundgebung „Solidarität mit Rojava“ auf den Heilbronner Kiliansplatz. Sie protestierten mit lauten Sprechchören, Gesang und engagierten Redebeiträgen gegen die Angriffe auf die Region Rojava im Nordosten Syriens. Veranstalter waren der gemeinnützige Verein „Familien für den Frieden“ und das kurdische Gesellschaftszentrum Heilbronn.
Bei der Eröffnung stellte der Veranstalter den Bezug zu Deutschland her, denn deutsche Waffen und deutsches Geld fließen in den Krieg gegen das kurdische Volk und gegen die demokratische Selbstverwaltung in Rojava. Im Redebeitrag des kurdischen Vereins wurde anschaulich, mit welcher Brutalität und Menschenverachtung die islamistisch-faschistischen Milizen gegen die Bevölkerung vorgehen.
Die MLPD Heilbronn und der Jugendverband REBELL beteiligten sich an der Kundgebung und hielten Grußworte. Sie bekräftigten den Solidaritätspakt und die tiefe Verbundenheit mit dem kurdischen Freiheitskampf. Ihr Fazit: Mit der United Front im Kampf gegen Faschismus und imperialistische Kriege international zusammenarbeiten …
Die Freilassung von inhaftierten IS-Terroristen durch das syrische Regime ist verantwortungslos und wirkt wie ein Brandbeschleuniger für den Terror. In vielen europäischen Städten gibt es in dieser Woche Kundgebungen und Demonstrationen.
Jetzt ist internationale Solidarität gefragt – an der Kundgebung in Heilbronn beteiligten sich u. a. Mitstreiterinnen und Mitstreiter des Frauenverbands Courage, der Umweltgewerkschaft, von „Familien für den Frieden“, des Jugendverbands REBELL, der MLPD und der Linken.
Die MLPD fordert von der Bundesregierung, die Unterstützung des syrischen und des türkischen Regimes mit Waffen und Geld zu beenden.
Engagement für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte darf in Deutschland nicht mehr kriminalisiert werden. MLPD und REBELL forderten in ihren Grußworten die Freilassung der politischen Gefangenen und die Streichung des §129.