Demonstration in Augsburg
Gegen Faschismus und Krieg müssen wir zusammenstehen!
Etwa 700 Teilnehmer zogen am Samstag lautstark durch die Augsburger Innenstadt mit Rufen wie: "Freiheit für Rojava", "Dscholani Terrorist", "Erdogan Terrorist".
Am Beginn der Demo gab es wegen Provokationen türkischer Faschisten kurz eine Rangelei, die aber durch das beherzte Eingreifen der Ordner schnell geklärt werden konnte. Die Demo war sehr kämpferisch und auch sehr diszipliniert, ohne weitere Zwischenfälle.
Verschiedene kurdische und deutsche Redner verurteilten die Aggression gegen Rojava, die auch von den USA und fast allen imperialistischen Mächten unterstützt wird - auch von der Bundesregierung. Grund ist, dass sie einerseits in der faschistischen Dscholani-Regierung einen neuen Bündnispartner sehen und sie das Vorbild Rojava für andere Völker und Befreiungskämpfe zerstören wollen.
In den Redebeiträgen der MLPD, die auch viel Beifall bekamen, wurde darüber hinaus betont, dass solange imperialistische Mächte bestehen, es für die Völker keinen dauerhaften Frieden, Demokratie und Selbstbestimmung geben wird, die erst in einer sozialistischen Gesellschaft zu verwirklichen sind. Gegen Faschismus und Krieg müssen die Völker zusammenstehen, gegen Vereinzelung und Spaltung.
Gegenseitige Unterstützung, Solidarität und letztlich der gemeinsame Befreiungskampf sind die Zukunft.