Frankfurt
5000 fordern: Hände weg von Rojava!
In Frankfurt demonstrierten am gestrigen Samstag 5000 Menschen diszipliniert und hochmotiviert: "Gegen die Unterdrückung, Repressionen und Massaker islamistischer Regime an der Zivilbevölkerung, insbesondere an Kurden in Rojava".
Den Teilnehmern und Teilnehmerinnen war bewusst, es geht um das Überleben der kurdischen Freiheitskämpfer in ihrer Konfrontation mit faschistischen IS-Schergen in Syrien. Die Teilnehmer erinnerten in Sprechchören, mit Transparenten und zahlreichen Plakaten an die die hohe Kampfmoral der kurdischen Kämpfer, die tausende Opfer erlitten und erleiden im Freiheitskampf gegen die Verbrechen des faschistischen IS („Islamischer Staat“). „Schluss mit dem Massaker in Kurdistan!" hallte es durch die Straße. Viele Jugendliche trugen selbstgemalte Plakate.
Angeprangert wurde die Bundesregierung, die sich ungeniert mit dem syrischen Regierungschef trifft - ohne ein Wort des Protestes gegen den Einkesselungsversuch kurdischer Gebiete. Sie trifft sich in trauter Eintracht mit der al-Dscholani-Regierung in Damaskus, ohne ein Wort des Protests gegen Angriffe auf kurdische Gebiete herauszubringen. Um die eigene Macht und den eigenen Einfluss in Nahost geht es den Imperialisten, während al-Dscholani die kurdische Bevölkerung massakriert und aushungert.
Viel Beifall erhielt Anna Schupp von der Landesleitung der MLPD für ihre konzentrierte Solidaritätsadresse auf der Abschlusskundgebung am Roßmarkt. Sie wies auf die weltweit wachsende Gefahr des Faschismus hin, die den Zusammenschluss erfordert und den Aufbau einer Einheitsfront. Breit muss sie antiimperialistische, revolutionäre bis hin zu religiös gesinnte Menschen umfassen. Rojava wird von IS-Kräften angegriffen, weil es weltweit als leuchtendes Beispiel für den Freiheitskampf steht. Dafür braucht es internationale Solidarität und Unterstützung, wofür die Demonstration in Frankfurt und in anderen deutschen Städten eindrucksvolle Beispiele sind.