Solidarität dringend geboten!
Faschistisches Regime mit dem Rücken zur Wand: Barbarischer Terror gegen die iranische Massenbewegung
Verschiedene Quellen aus dem Iran berichten, dass das Regime mit einem barbarischen Terror, wie er bisher nicht da gewesen sei, die Massenproteste versucht zu unterdrücken.
Dazu werden regelrechte Todeskommandos in Provinzen und Städte geschickt, wo man Massendemonstrationen erwartet. Auf Motorrollern schießen schwarz gekleidete Verbrecher auf die Menschen in den Demonstrationen. Sie tragen keinerlei Uniform oder Kennzeichnung und sind stets vermummt.
Massendemonstrationen zurückgegangen, aber nicht beendet
Angesichts dieses brutalen Terrors gegen die protestierenden Menschen sind die Massendemonstrationen auf den Straßen in den großen Städten zurückgegangen. Aber nicht beendet! Es wird berichtet, dass unter anderem in Teheran sich die Menschen verabreden und zu einem bestimmten Zeitpunkt aus ihren Wohnungen/Fenstern Parolen gegen das Regime rufen. Nach wie vor sind die rund 90 Millionen Einwohner des Iran durch die Abschaltung des Internets betroffen. Sie erleben weiter erhebliche Einschränkungen im Alltag.
Heuchelei der deutschen Regierung
Während Merz und Co. das iranische Regime verbal verurteilen, gibt ein grotesker Fall doch zu denken: Im August 2022 protestierten Exil-Iraner vor dem (inzwischen verbotenen) »islamistischen Zentrum Hamburg« (IZA). Sie protestierten gegen das islamistische Mullah-Regime in Teheran. Umgehend forderten die iranischen Machthaber eine Bestrafung der Verantwortlichen, worauf die Hamburger Staatsanwaltschaft tatsächlich ein Strafverfahren einleitete. Die vier Beschuldigten müssen sich ab dem 19. Januar 2026 vor Gericht verantworten. Der Prozess beginnt um 9:00 Uhr im Strafjustizgebäude (Sievekingplatz 3). Es gilt, die sofortige Niederschlagung des Verfahrens zu fordern. Proteste zum Prozessbeginn werden vorbereitet.
Morgen Solidaritätskundgebung mit dem Kampf des iranischen Volks in Hamburg
Währenddessen berichtet die „New York Times“, dass der Flugzeugträger »USS Abraham Lincoln« und einige Begleitschiffe auf dem Weg vom südchinesischen Meer in die Nahost-Region sind. »Bis zur Ankunft dauert etwa eine Woche. Zusätzlich würden Waffen und Verteidigungs-Rüstung dorthin gebracht. (Frankfurter Rundschau vom 16. Januar«).
Am morgigen Sonnabend, dem 17. Januar, findet ab 13:00 Uhr in Hamburg (Hauptbahnhof, Heidi Kabel Platz) eine Solidaritätskundgebung mit dem Kampf des iranischen Volkes statt. Die MLPD unterstützt diese Kundgebung und wirbt für eine breite Teilnahme!