Philippinen
Drei Kinder und zwei Jugendliche bei Bombardierungen getötet
Menschenrechtsorganisationen in den Philippinen verurteilen die Flächenbombardierungen in Mindoro durch das philippinische Militär. Um die Neue Volksarmee zu bekämpfen, wie das Militär verlautbaren ließ, wurden am Neujahrsmorgen zwölf Bomben aus Hubschraubern abgeworfen. Sie töteten zwei Studenten, drei Kinder der indigenen Bevölkerung der Mangyan-Iraya und verletzten ihre Mutter. Zudem wurden die Felder der ansässigen Farmer zerstört und ihr Vieh getötet. 769 Menschen wurden vertrieben und in einer ansässigen Schule untergebracht. Den Angriffen gingen zahlreiche Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen in der Region Mindoro voraus. Ebenso wurden Angehörige von Menschenrechtsorganisationen, die sich für die Rechte der Mangyan-Iraya einsetzten, bedroht und verfolgt. Hintergrund sind geplante Bergbauprojekte durch die Regierung, sowie Windparks und die geplante Privatisierung einer sich auf dem Gelände befindenden Höhle für Ökotourismus.