Gegen Neujahrsempfang der AfD
Augsburg: Gestern erfolgreiche antifaschistische Aktion
Die eisige Kälte hinderte Menschen aller Altersgruppen nicht daran, eine erfolgreiche antifaschistische Aktion am Sonntag, dem 11. Januar 2026, gegen die AfD durchzuführen.
Die faschistische AfD hat wie jedes Jahr auch dieses Jahr einen Neujahrsempfang in Augsburg veranstaltet. Dagegen wurde eine Protestkundgebung und Demo von dem neugegründeten breiten „Bündnis Antifaschistisch und Solidarisch Augsburg“ initiiert.
In der Rede des OAT (Offenes Antifaschistisches Treffen) auf dem Ulrichsplatz wurde betont, dass die AfD eine faschistische Partei ist und eine Politik betreibt, die den Interessen des Kapitals dient. Außerdem wurde auf die Bedeutung des organisierten Kampfes gegen den Faschismus hingewiesen.
Auf der Demo, an der über 400 Menschen teilnahmen, hallten die Straßen von Augsburg von den Slogans „Alerta, alerta, antifascista!" „Hoch die internationale Solidarität”, „Viva Palästina”, und „Nie wieder Faschismus” wider.
Vor dem Kongresszentrum, wo die AfD-Veranstaltung stattfand, wurde eine Zwischenkundgebung abgehalten. Hier hielt Emil Bauer, Mitglied der MLPD und bekannter Aktivist der Palästina-Solidarität, eine Rede. Er sagte, dass die AfD ihre faschistischen Ziele durch Manipulation der öffentlichen Meinung verschleiere. Eine Partei, die gegen den Mindestlohn ist und auf der Seite der Reichen stehe, verteidige nicht die Rechte der kleinen Leute. Sie ist auch keine Friedenspartei, sondern macht sich besonders für die enorme Aufrüstung und die Interessen des deutschen Imperialismus stark. Außerdem betonte er, dass alle faschistischen Parteien und Organisationen wie die AfD verboten werden müssen. Wir machten uns auf den Weg zum Rathausplatz, wo die Abschlusskundgebung stattfinden sollte. Passanten am Straßenrand beobachteten uns neugierig.
Die MLPD-Broschüre „Eine Abrechnung mit der AfD” stieß auf großes Interesse. In kurzen Gesprächen mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern herrschte Einigkeit darüber, dass eine Einheitsfront gegen die Kriegsgefahr, den Faschismus und die Umweltkatastrophe geboten ist. Bei der Abschlusskundgebung betonte Emil Bauer die Bedeutung der internationalen Solidarität und hob hervor, dass die AfD die faschistische Regierung Netanjahu und deren Völkermord in Gaza unterstützt. Er sagte „Wir stehen an der Seite des palästinensischen Volkes in seinem gerechten Kampf für Freiheit und Frieden.“ Er lud die Anwesenden ein, am 12.01. um 17:00 Uhr auf dem Königsplatz an der Mahnwache für die Freiheit Palästinas teilzunehmen.