Argument
Venezuelas reaktionäre Opposition in der Defensive
Manch Journalist wundert sich: Warum setzt Trump in Venezuela nicht wie in den ganzen letzten Jahren auf die US-freundliche Opposition? Stattdessen wird nun versucht, Rodriguez von der Partei Maduros auf US-Kurs zu trimmen.
Dabei hatte sich Maria Machado auf unterwürfige Art und Weise bei Donald Trump angedient, nicht zuletzt, als sie ihm ihren Friedensnobelpreis widmete. Aktuell bedankte sie sich bei ihm dafür, die Tyrannei besiegt zu haben. Doch sie geht bisher leer aus: In erster Linie zeigt das, dass die erzreaktionäre venezolanische Opposition in der Defensive und in der Bevölkerung sehr unbeliebt ist. Die USA hatten schon in früheren Jahren erfolglos versucht, von außen geheiligte Oppositionsführer wie Juan Guaidó zu etablieren.
Offensichtlich haben die USA ein klares Lagebild, wenn Donald Trump aktuell auf die Frage nach Machado antwortet: "Für sie wäre es sehr schwer zu führen. Sie ist nett, aber sie hat nicht die Unterstützung im Land. Sie wird nicht respektiert."