Mülheim an der Ruhr

Mülheim an der Ruhr

Trotz Schneetreiben und Kälte viele Redebeiträge gegen US-Überfall auf Venezuela

Auf Einladung der Mülheimer Montagsdemo fand am 4. Januar um 17 Uhr eine Protestaktion gegen den Angriff der USA auf Venezuela und die Entführung des venezolanischen Präsidenten Maduro und seiner Ehefrau statt.

Korrespondenz

Trotz dichten Schneetreibens und eisiger Kälte hatte die Aktion rund 20 ständige Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter einen Vertreter der Solidaritätsorganisation „Palästina muss leben“, von MLPD und der Partei MERA 25.


Die Redner verurteilten die faschistische Aggression der USA, aber auch die unterwürfige Haltung der Bundesregierung gegenüber den Faschisten Trump und Netanjahu. Viele warnten vor der Gefahr eines Weltkriegs und einer stellte den Zusammenhang zum Abbau sozialer Errungenschaften her, mit dem das Sondervermögen zur Aufrüstung finanziert wird. Eine Migrantin aus Ghana verurteilte die US-Luftangriffe auf Nigeria und stellte klar, dass es Trump ebenso wie beim Überfall auf Venezuela um das Ölgeschäft geht.


Obwohl wegen des Wetters nicht viele Menschen in der Innenstadt unterwegs waren, blieben vor allem einige Jugendliche stehen, hörten zu und äußerten sich am offenen Mikrofon: „Ich bin strikt gegen Krieg und finde sehr gut, was ihr macht.“ Auf die Frage lehnten drei Jugendliche die Wiedereinführung der Wehrpflicht ab: „Ich will nicht Soldat sein und für Deutschland in den Krieg ziehen“, „Ich finde das unfair gegenüber der Jugend“.