Trump: Hände weg von Venezuela!

Trump: Hände weg von Venezuela!

Proteste in vielen Städten Deutschlands

Die Proteste gegen den völkerrechtswidrigen Angriff des US-Faschisten Donald Trump auf Venezuela halten an. Aus verschiedenen Städten Deutschlands erreichten die Redaktion Korrespondenzen. Hier ein kleiner Überblick

Von ffz

Solidaritätskundgebung für Venezuela in Esslingen

Am Montag, 5. Januar, fanden sich trotz nur eintägiger Vorbereitungszeit über 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem Bahnhofsvorplatz ein. Die vom Internationalistischen Bündnis Esslingen angemeldete überparteiliche Kundgebung war sehr lebendig, mit vielfältigen Solidaritätsbekundungen, Sprechchören, musikalischen Beiträgen einer Band der Linken, einem gefühlvollen Gedicht, Buchvorstellung, Fahnen und Schildern. 

 

Es sprachen u.a. Solidarität International, Vertreter der Linken und der MLPD, ein SPD-Mitglied und einige IG-Metaller. Anwesend waren auch Mitglieder von BSW, FÜR Esslingen und dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC). 


Wir haben es deutlich gespürt: So ein breiter Zusammenschluss ist mehr als die Summe der Teilnehmer. Einige Redner stellten klar, dass der Kampf gegen die faschistische AfD und gegen die imperialistischen Kriegstreiber zusammengehören. Das war ein guter Auftakt, um noch viel mehr Menschen für einen aktiven Widerstand gegen die akute Weltkriegsgefahr zu gewinnen. Wir waren uns einig: Hoch die internationale Solidarität!

Dresden: Das Grundübel wurde sichtbar

Die MLPD, als Teil der Initiative "Dresden – Stadt des Friedens", hatte zu einer Kundgebung aufgerufen. "Hände weg von Venezuela" war das Thema.


Andere Mitglieder unserer Initiative waren gut vertreten. Ein anderer Ort, andere Leute, viele gute Redebeiträge, eine gute Stimmung. Schnell wurde das Grundübel auch in den Redebeiträgen sichtbar.


Das Grundübel ist der Kapitalismus / Imperialismus und das Fehlen (derzeit noch) eines starken sozialistischen "Gegenpols".

Braunschweig: Rund 100 Teilnehmer stehen solidarisch zusammen

Trotz kurzfristiger Mobilisierung und Kälte waren ca. 100 feste Teilnehmer bei der Kundgebung in Braunschweig mit Rednern von DKP, SDAJ, MLPD, Linke und Umweltgewerkschaft. Auffällig war ein sehr solidarischer Umgang. Alle verwendeten den Begriff Imperialismus, das war neu – die meisten bezogen das aber nur auf den US-Imperialismus.

 

Die MLPD sprach zu den Hintergründen, dass ein Krieg um die Neuaufteilung der Welt vorbereitet wird, und dass wir eine neue breite Friedensbewegung brauchen. Dafür gab es Beifall. Die Erklärung des Zentralkomitees der MLPD: "Protest gegen den faschistischen Angriff und Staatsstreich der USA in Venezuela! Hände weg von Venezuela!", wurde interessiert genommen. Hier gibt es die Erklärung.