Berlin
Paul Robeson – eine wunderbare Stimme des Schwarzen Amerika
Bis 25. Januar 2026 ist die Ausstellung zum Leben, Kampf und Wirken von Eslanda und Paul Robeson in der Akademie der Künste in Berlin-Tiergarten, Hanseatenweg 10, zu sehen.
Die Akademie hat das ehemalige DDR-Archiv übernommen. Es ist eine hervorragende Dokumentation mit Klang- und Rauminstallationen, Videos, Skulpturen, Collagen und Fotos.
Das Motto der Ausstellung: "Every artist must take sides" – "Jeder Künstler muss Partei ergreifen" bezieht sich auf den Kampf der Internationalen Brigaden im Spanischen Bürgerkrieg. Ein klarer Appell an den antifaschistischen, antirassistischen und sozialistischen Befreiungskampf, der heute bei dieser Weltkriegsgefahr so bedeutend ist wie damals.
Paul Robeson hat sich als Kommunist und Afroamerikaner mit seiner berühmten Bass-Baritonstimme für die Gleichberechtigung der Schwarzen und für die Befreiung der Menschheit eingesetzt. Deshalb wurde er auch in der McCarthy-Ära verfolgt und hatte in den USA Auftrittsverbot. Eine sehr empfehlenswerte Ausstellung!