Tübingen

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Nein zu Trumps Überfall auf Venezuela

Schon am Samstagabend, 3. Januar, gab es in Tübingen zwei Protestaktionen gegen den Überfall der USA auf Venezuela.

Sowohl die MLPD als auch die Linkspartei riefen auf – leider ohne vorherigen Kontakt untereinander. So kamen beim Linkspartei-Protest über 100 und beim anschließenden Protest der MLPD ca. 30 Leute zusammen, trotz Kurzfristigkeit und bitterer Kälte, die den Überfall scharf kritisierten und den Bruch des Völkerrechts unabhängig davon, wie man zu Maduro steht, und die erhöhte Kriegsgefahr anprangerten.

 

Dort riefen dann Mitglieder des Friedensplenums und andere, der DKP, SDAJ und der Kommunistischen Organisation (KO) nahestehende, zu einem gemeinsamen Protest am Montag, den 5. Januar, auf. Da waren es schon geschätzte 200 Menschen! Auch viele Jüngere, z.B. eine große Gruppe aus den Schülerprotesten gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht und viele andere Gruppen, auch MLPD und der Frauenverband Courage, unterstützten offiziell den Aufruf. Courage hielt einen Beitrag. Außerdem wurde die Haltung der Bundesregierung scharf kritisiert. So dauerte die sehr lebendige Kundgebung fast eine Stunde, statt einer halben Stunde, wie wegen der Kälte geplant, und ein Teil brach danach noch zu einer Spontan-Demo auf.

 

Viele Passanten blieben an beiden Tagen stehen und hörten zu. Es war eine solidarische Stimmung trotz vieler sonstiger Meinungsverschiedenheiten, das ist ein gewisser Fortschritt. Besser wäre in solchen Fällen eine gemeinsame Absprache, daraus muss gelernt werden.