Südafrika

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Manöver "Will for Peace"

Seit dem 9. Januar findet in südafrikanischen Gewässern eine Marineübung mit dem Namen „Will for Peace“ statt. Geleitet wird sie von China, weitere Teilnehmer sind Südafrika, Russland und der Iran.

Korrespondenz

Geübt wird der „Schutz der Seewege und Handelsrouten“. China hat seinen Lenkwaffenzerstörer Tangshan vom Typ 052DL und sein Versorgungsschiff Taihu vom Typ 903A zur Teilnahme an der Übung entsandt. Russland beteiligt sich mit der Korvette Stoykiy der Steregushchiy-Klasse mit einem Ka-27PL ASW-Hubschrauber an Bord und dem Begleittanker Yelnya der Altay-Klasse.

 

Wieviele und welche südafrikanischen Schiffe mitmachen, ist unbekannt. Das Manöver ist in Südafrika höchst umstritten. Es sei falsch, das Manöver als BRICS-Aktion auszugeben, da Brasilien und Indien fehlen, es verletze die Neutralität Südafrikas, da man sich hier mit Kräften zusammentue, die selbst in kriegerische Aktionen verwickelt sind.

 

Ein Sprecher der mitregierenden Partei DA sagt: „Die SANDF (Südafrika.Streitkräfte) existiert, um Südafrika und seine Bevölkerung zu verteidigen, und nicht, um eine Plattform für globale Machtpolitik zu bieten“.