ThyssenKrupp Steel

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Jindal – ein Hoffnungsträger?

Der folgende Artikel der Redaktion Warmwalzwerk Hohenlimburg ist in der aktuellen Ausgabe der Zeitung von Kollegen für Kollegen im Stahlbereich, „Stahlkocher“, erschienen. Die Rote Fahne Redaktion dokumentiert:

Aus der Kollegenzeitung „Stahlkocher“

„Jindal-Steel will TK-Stahl kaufen, 1 Milliarde Euro investieren, garantiert eine Zukunft für unsere Arbeitsplätze.“ Lopez (gemeint ist der Vorstandsvorsitzende von ThyssenKrupp, Miguel Angel Lopez Borrego, Anm. d. Rote Fahne Red.) hat gedrängt, den Sanierungstarifvertrag schnell zu unterschreiben. … Der Abbau von 11.000 Kollegen ist Voraussetzung.


Jindal-Chef Naveen fragt sich, warum wir nicht 40 Stunden in der Woche arbeiten und eine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall bekommen. In der Rheinischen Post sagte er: „Ich werde nicht mit Gewerkschaften zusammenarbeiten.“ Jindal ist ein indisches Übermonopol und kämpft um die Beherrschung des Weltmarktes. Dafür greifen sie unsere Lebens- und Arbeitsbedingungen an. Naveen: „Die Welt ist ein Dschungel – nur der Stärkste überlebt.“ Das ist das kapitalistische Prinzip.


Wie wir leben, interessiert die nicht. Sie gehen so weit, Kriege um Macht, Rohstoffe und Einflusssphären zu führen. Unser Prinzip ist Solidarität und Zusammenhalt. Das brauchen wir jetzt im Kampf um jeden Arbeitsplatz für eine lebenswerte Gesellschaft.