Pressemitteilung der Montagsdemonstration Gelsenkirchen

Pressemitteilung der Montagsdemonstration Gelsenkirchen

„Hände weg von Venezuela!“

Für die Montagsdemonstration Gelsenkirchen schreibt ihre Sprecherin Martina Reichmann:

„Hände weg von Venezuela!“
Bild von der Kundgebung (foto: Montagsdemo Gelsenkirchen

„Hände weg von Venezuela!“, das war der einhellige Konsens der ca. 40 festen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der gestrigen Montagsdemonstration in Gelsenkirchen. Außerplanmäßig hatte sich die Montagsdemo Gelsenkirchen zusammengefunden, um gegen den völkerrechtswidrigen Überfall der USA unter dem Präsidenten Donald Trump auf Venezuela und die Gefangennahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro zu protestieren.


Einzelpersonen und Vertreterinnen und Vertreter von Parteien kamen auf dem Preuteplatz zusammen: von Die Linke, BSW, MLPD, von der Solidaritäts- und Hilfsorganisation Solidarität International, AUF Gelsenkirchen, Jugendverband REBELL und vielen Interessierten.

 

In den Redebeiträgen wurde der Überfall und das Kidnapping von Nicolás Maduro und seiner Ehefrau einhellig verurteilt, unter anderem von Lisa Gärtner (MLPD), Martin Gatzemeier (Die Linke), Jan Specht (AUF Gelsenkirchen), Dietmar Breme, Marlies Schumann und Iordanis Georgiou (Solidarität International) und Celina Jacobs (Jugendverband REBELL).


Genauso kritisiert wurde die Reaktion von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und der EU.
 
Während beim Überfall Russlands auf die Ukraine zu Recht ein Sturm der Entrüstung durch die Welt ging, sind die Reaktionen auf den Überfall der USA auf Venezuela sparsam, verharmlosend oder rechtfertigen sie sogar.
 
Klare Forderung war, dass die USA sich sofort aus Venezuela zurückziehen müssen, das sie allein aus imperialistischen Interessen und wegen der Ölvorräte überfallen haben! Die Anklage gegen Maduro wegen Drogenhandels ist eindeutig vorgeschoben. Die Freilassung Maduros und seiner Frau wurde gefordert, unabhängig davon, ob man sein Regime unterstützt. Es wurde die volle Solidarität der Montagsdemonstration mit dem Volk von Venezuela ausgesprochen, das als einziges zu bestimmen hat, wer es regiert.

 

Alle waren sich einig: Es war mit Sicherheit nicht das letzte Mal, dass wir zu diesem Thema zusammengekommen sind. Das ist angesichts der dramatisch gestiegenen Weltkriegsgefahr dringend nötig.