Gera
Überparteiliche Kundgebung „Solidarität mit dem Volk von Venezuela gegen die US-Aggression!"
Nachdem am heutigen Morgen in den Nachrichten kam, dass die zu erwartende US-Aggression gegen das Volk von Venezuela begonnen hat, ergriff das Internationalistische Bündnis sofort die Initiative zur Organisierung einer überparteilichen Kundgebung um 14 Uhr in der Stadtmitte von Gera vor dem Stadtmuseum.
Schon vor Weihnachten hatte das Aktionsbündnis Palästina in Gera dazu aufgerufen, am Tag X sofort eine Protest- und Solidaritätskundgebung zu organisieren. Trotz der Kürze der Zeit zur Mobilisierung und Organisierung nahmen an der überparteilichen Aktion 25 bis 30 Menschen teil. Darunter waren Parteilose, Mitglieder der MLPD, der Linkspartei, der Antifa, von Cuba SI, vom Aktionsbündnis Palästina, der DKP und des BSW.
Einhellig wurde die völkerrechtswidrige Aggression des US-Imperialismus unter Führung des Faschisten Trump verurteilt. Am offenen Mikrofon gab es zahlreiche Redebeiträge verschiedener Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Dabei wurde die Heuchelei der US-Regierung attackiert, die ihren völkerrechtswidrigen Angriff und die Entführung des Staatspräsidenten Maduro allen Ernstes als einen Kampf gegen Drogenkriminalität bezeichnet. Zahlreiche DIN-A4-Plakate der ICOR mit der Losung „Hands off Venezuela“ zeigten hunderten von Passanten, worum es bei dieser Kundgebung ging.
Verschiedene Beiträge gingen auch auf die tatsächlichen Gründe der US-Aggression ein und riefen zur Solidarität mit dem Volk von Venezuela auf. Immer wieder wurde gemeinsam die Losung gerufen: „Hoch die internationale Solidarität!“ Verteilt wurde die ICOR-Erklärung zu Venezuela. Petra Ilius von der MLPD hielt einen Beitrag, in dem sie den Zusammenhang zur neuen sogenannten „Nationalen Sicherheitsstrategie“ der US-Regierung aufzeigte, die einen offenen Weltherrschaftsanspruch bekundet. Peter Lückmann von der Linkspartei warnte vor der Gefahr eines Dritten Weltkrieges. Eine Vertreterin der Antifa Gera rief dazu auf, sich gegen den Imperialismus zusammenzuschließen. Aufgerufen wurde, sich am Montag um 17 Uhr gemeinsam an der Montagsdemo der Initiative Soziale Gerechtigkeit vor dem Stadtmuseum zu beteiligen, welche die Solidarität mit dem Volk von Venezuela in den Mittelpunkt stellen wird.