Leserbrief

Leserbrief

Fischsterben in der Ostsee

Ein Leser hat sich mit dem Fischsterben in der Ostsee auseinandergesetzt und einen Leserbrief dazu geschrieben.

Korrespondenz

Ein erstes Fischsterben an der mecklenburgischen Ostseeküste wurde im NDR damit erklärt, dass es in der Ostsee "tote Zonen" gibt. Sie sollen darauf zurückgehen, dass das wenige über das Skagerrak hereinkommende Salzwasser unter dem von Land einströmenden Süßwasser nicht mehr oft genug ausgetauscht werden würde. Geraten Fische in dieses sauerstoffärmere Salzwasser, ersticken sie.


Ganze Jahrtausende verstrichen, ohne dass es dazu kam. Da fragt man sich, ob die Erderwärmung nicht schon eine Rolle spielt. Verlangsamte Jetwinde könnten auf die Hauptwindrichtung Einfluss nehmen, sodass seltener Salzwasser in die Ostsee eindringen kann. Der Westwind schob das Meerwasser bisher gen Osten, sodass Salzwasser einfließen konnte. Ein verlangsamter Golfstrom in der Nordsee könnte die Ostsee vom Zustrom aus der Nordsee abschneiden. Überhaupt besteht die Gefahr, dass die Ostsee trotz der Erderwärmung ohne warmes Atlantikwasser im Winter einmal mehr zufrieren könnte. Das dürfte sich auf die Schifffahrt und über das veränderte Mikroklima auch auf die Landwirtschaft auswirken. ...

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