Gefordert von Betriebsräten bei der BVG
Betriebspause - abgelehnt!
Wieder einmal steht der Jahreswechsel vor der Tür. Für alle, die an diesem Tag frei haben, wird es ein Tag bei Freunden, der Familie oder auch Verwandten sein.
Natürlich sind solche Tage für alle Beschäftigten insbesondere der Berufe der Daseinsvorsorge eine besondere Herausforderung. Berufe im Straßenverkehr, so z.B. Busfahrer, sind zu höchster Aufmerksamkeit verpflichtet. So geschah es in der Vergangenheit nicht nur einmal, dass es zu Kollisionen mit „feiernden Passanten“ gekommen ist.
Bei der BVG (Berliner Verkehrsbetriebe) fordern schon lange örtliche Personalräte und der Gesamtpersonalrat eine Betriebspause in der Zeit von 23.30 Uhr bis 00.30 Uhr vom Management ein. Auch dieses Jahr forderten sie eine Betriebspause in den Dienstplan vom 31.12.2025 einzuarbeiten, „um Kolleg*innen vor der immer gefährlicher werdenden Knallerei zu schützen“, wie es ein Informationsblatt schreibt.
Daraufhin gab der Vorstand bekannt, „dass der Senat eine Betriebspause abgelehnt hat“. Die Verantwortung für Material und Menschen auf der Straße trägt der Fahrer, dieser sollte auch in einer Zeit der massiven Straßenknallerei seiner Verantwortung bewusst werden, um eigenständig zu handeln. Die Verantwortung für die Gesundheit der Fahrerinnen und Fahrer liegt in der Hand des Eigners, dem Senat von Berlin in Verbindung mit dem Vorstand der BVG. (Ein ehemaliger BVG-Busfahrer)