Schriftliche Erklärung

Schriftliche Erklärung

M. B. Singh: Zweites Theoretisches Seminar der Weltfrauen war großer Erfolg

Der Generalsekretär der ICOR-Partei NCP/Mashal, M. B. Singh, hat eine schriftliche Erklärung an das 2. Internationale Theoretische Seminar der Weltfrauen geschickt, das vom 27. bis 29. November in Nepal stattgefunden hat. Rote Fahne News dokumentiert die Erklärung.

Das vom Weltfrauenkongress organisierte Internationale Frauensymposium in Kathmandu war ein großer Erfolg. Vertreterinnen aus 28 Ländern von vier Kontinenten nahmen daran teil. Zahlreiche Arbeitspapiere aus verschiedenen Ländern wurden im Rahmen des Symposiums präsentiert. Ich möchte Ihre Aufmerksamkeit auf einen Aspekt dieses Frauensymposiums lenken.

 

Frauen aus sechs verschiedenen linken Organisationen in Nepal nahmen am Symposium teil. Obwohl zwischen diesen Organisationen ideologisch, politisch und organisatorisch erhebliche Differenzen bestehen, schlossen sie sich im Rahmen des Frauensymposiums zusammen und trugen maßgeblich zu dessen Erfolg bei. Ebenso wäre es für Nepal äußerst vorteilhaft, wenn die verschiedenen linken Organisationen versuchen würden, die politische Bewegung im Land durch die Einigung auf gemeinsame Ziele voranzubringen. Heute ist ein hohes Maß an Einigkeit nicht nur zwischen den verschiedenen linken Kräften des Landes, sondern zwischen allen linken und demokratischen Kräften notwendig. Diese Einigkeit ist insbesondere angesichts der wachsenden Bedrohung durch Rückschritt und Imperialismus im Land unerlässlich.

 

In der politischen Geschichte Nepals wurde diese Einigkeit schon oft bewiesen. Ungeachtet aller Meinungsverschiedenheiten ist es stets richtig und unerlässlich für das Land und seine Bevölkerung, bei vereinbarten Themen zusammenzuarbeiten. In der Vergangenheit wurde diese Einigkeit jedoch immer wieder gebrochen. Selbst bei bestehenden Differenzen sollte nach dem Erreichen einer Einigung Ehrlichkeit in den vereinbarten Fragen bewiesen werden. In der Vergangenheit haben jedoch linke und demokratische Kräfte diese Ehrlichkeit wiederholt untergraben. Dadurch wurde die unter uns bestehende Einigkeit zerstört.

 

Es ist unbestreitbar, dass es viele Differenzen zwischen den Frauenorganisationen gibt. Dennoch gebührt ihnen Anerkennung für den Erfolg der internationalen Konferenz, da sie dort Einigkeit demonstriert haben. Wir sollten von der von ihnen trotz aller Differenzen bewiesenen Einigkeit lernen.