Bundeswehr
Wehrpflicht: Bundesregierung schickt Jahrgänge zur Zwangsmusterung
Pünktlich zum 70. Jahrestag der Gründung der Bundeswehr haben sich gestern Abend die Vertreter der Regierungskoalition aus CDU / CSU und SPD in Sachen Wehrdienst geeinigt:
Ab dem kommenden Jahr sollen alle 18-Jährigen einen Fragebogen erhalten, in dem ihre "Motivation" und ihre "Eignung" erfasst werden. Männer sind verpflichtet, diesen Fragebogen zu beantworten. So viel zur „Freiwilligkeit“: So, wie das Gesetz in Kraft getreten ist, schickt die imperialistische deutsche Bundesregierung alle ab dem 1. Januar 2008 geborenen Männer zur Zwangsmusterung. Diese ist verpflichtend!
Trotz einer groß angelegten Werbekampagne, die die Bundeswehr – vor allem an großen Garnisonsstandorten wie etwa in Wilhelmshaven – penetrant als normalen "Arbeitgeber" anpreisen soll, hielt und hält sich die Begeisterung der jungen Menschen in diesem Land, für "Gott, Ehre und Vaterland" zu sterben, bisher sehr in Grenzen. Damit die Bundeswehr als Werkzeug des deutschen Imperialismus funktioniert und die entsprechende Mannstärke (von Frau ist bisher nicht verpflichtend die Rede) erreicht wird, werden jetzt also härtere Bandagen angelegt.
Bei einer Umfrage des Jugendverbands REBELL vor einer Gesamtschule in Gelsenkirchen sprachen sich tatsächlich nur ganz wenige junge Männer dafür aus, freiwillig zur Bundeswehr zu gehen. Und diese wollten auch nicht in den Krieg ziehen, sondern sie wollten diesem Land, etwas zurückgeben. Die imperialistische deutsche Bundesregierung nutzt die große soziale Einstellung der Jugend im Rahmen ihrer Rechtsentwicklung für ihre imperialistischen Kriegsziele.
Jetzt ist es an der Zeit für die Jugend, auf die Straße zu gehen und Merz, Klingbeil, Pistorius & Co. die „rote Karte" zu zeigen. Nein zur Zwangsmusterung! Nein zur Wehrpflicht!