Atomkraftwerk Saporischschja
Nur noch eine Versorgungsleitung aktiv
Am Freitag, den 14. November, ist eine der beiden Leitungen, die den "Eigenbedarf" (also die externe Stromversorgung) des Saporischschja-Kernkraftwerks sichern, erneut ausgefallen. Die Abschaltung der Leitung wurde durch automatische Schutzsysteme ausgelöst, berichten die Betreiber der Anlage. Die Betreiber wiesen darauf hin, dass nach der Abschaltung keine Überschreitungen der Sicherheitsgrenzen und -bedingungen festgestellt wurden. Das Personal überwache die Situation. Dennoch ist noch nicht klar, warum die Leitung dann abgeschaltet wurde. Im Fall eines völligen Ausfalls der Stromversorgung wären die Reaktoren nicht mehr steuerbar. Ein solcher Vorgang führte im März 2011 zur Nuklearkatastrophe von Fukushima, als durch einen Tsunami sowohl die Anbindung das Stromnetz, als auch die Notstromgeneratoren zerstört wurden.