Bosch Feuerbach

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IG Metaller für Frieden – Schluss mit dem Völkermord in Gaza!

So kamen wir in 16 Gespräche am Drehtor Bosch Feuerbach. Bei sechs jungen Arbeitern war die Hauptauseinandersetzung dieses Mal darüber, dass Arbeiter Verantwortung übernehmen, den Völkermord in Gaza zu stoppen.

Von rh

Ein IG-Metall-Vetrauensmann war bestens informiert: Am 3. Oktober ist in Stuttgart eine Großdemo für Frieden und am Antikriegstag findet am Mahnmal eine Kundgebung statt. Neu war, dass sich sechs Kollegen positionierten als Gewerkschafter. Drei trugen sich ein und werden zur Rebell AG eingeladen. Ein Ingenieur war gegen die fünf Prozent vom BIP für die Aufrüstung. Ein kämpferischer Arbeiterbetriebsrat war auch darunter.

 

Zehn Kollegen bekamen von uns die Informationen der revolutionären Weltorganisation ICOR über die Klage gegen die Bundesregierung wegen Beihilfe zum Völkermord und zum Solidaritätspakt mit Al Awda. Sie spendeten für die beiden Projekte und sagten, dass sie hohen Respekt davor haben, dass wir das bekannt machen und die ICOR sich so einsetzt. Jetzt schon ist das ein internationaler Erfolg, dass die Bundesregierung zumindest ankündigt, keine Waffen mehr nach Gaza zu liefern. 

 

Eine Auszubildende: "Ich finde es schon schwierig, dass wir beim Bosch selber Sachen produzieren, mit denen Kinder getötet werden können. In vier Wochen bin ich weg." Ein junger Mann, der mit ihr zur Arbeit ging, spendete für den Aufbau von Gesundheitsstationen in Kooperation mit Al Awda und kaufte ein Rote-Fahne-Magazin.