Rezension Revolutionärer Weg 39

Rezension Revolutionärer Weg 39

Gegenwind: "Kritik der herrschenden Kultur – befreiende Ansätze und Perspektiven"

Die Redaktion des theoretischen Organs der MLPD, des Revolutionären Weg, hat auf ihrer Webseite eine neue Rezension des Buchs "Die Krise der bürgerlichen Gesellschaftswissenschaften, der Religion und der Kultur" von Stefan Engel veröffentlicht. Die Rezension stammt von Klaus Peters, der regelmäßig im "Gegenwind" Rezensionen von Büchern der MLPD publiziert.

Rote Fahne News dokumentiert einen Auszug aus der Rezension. Der vollständige Text steht hier auf der RW-Webseite zur Verfügung.

Die Krise der bürgerlichen Gesellschaftswissenschaften, der Religion und der Kultur

202 Seiten

19 €

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Mit dem Band „Die Krise der bürgerlichen Gesellschaftswissenschaften, der Religion und der Kultur“ liegt der vierte Band in der Reihe von Schriften vor, die in den letzten Jahren unter dem Titel „Die Krise der bürgerlichen Ideologie und der Lehre von der Denkweise“ erschienen ist. Herausgegeben wird sie von Stefan Engel. Mitgearbeitet haben wieder zahlreiche Akteure aus dem sozialistischen Spektrum. Für den aktuellen Band liegt die Verantwortung für die Schriftleitung und Herausgabe gleichzeitig auch bei Monika Gärtner-Engel. In den ersten drei Bänden befassten sich die Autoren damit, wie Antikommunismus, Opportunismus und bürgerliche Naturwissenschaft und die sich daraus hervorgegangenen Einstellungen und Verhaltensweisen die bürgerliche Ideologie prägen.

 

In dem neuen Band geht es um kulturelle Einflüsse und deren Wechselwirkungen auf die Denkweise in der bürgerlichen Gesellschaft, um deren kritische Analyse und um die Darstellung alternativer, sozialistischer Ansätze und Visionen. In den insgesamt vier Teilen werden zunächst die Religion als historisch erste weltanschauliche Grundlage und die Anthroposophie untersucht. Im zweiten Teil geht es um die Aufdeckung der Unwissenschaftlichkeit bürgerlicher Gesellschaftswissenschaften, um Defizite und Fehlinterpretationen in den Wirtschaftswissenschaften, Unzulänglichkeiten im Teilbereich Agrarwissenschaften, ideologische Betrachtungen in der Geschichtswissenschaft, Defizite und Probleme der Pädagogik, Manipulationen durch die Soziologie sowie um die Aufdeckung von ideologisch offensichtlicher oder subtiler Theorie und Praxis der Rechtswissenschaft.

 

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Im letzten Teil wird die Notwendigkeit der Weiterentwicklung der proletarischen Weltanschauung und der Lehre von der Denkweise aufgezeigt. In diesem Teil werden auch die Inhalte der bereits erschienenen Bände kurz vorgestellt. Die bürgerliche Ideologie hat, so ein Fazit, zu Verunsicherung und Verwirrung, bei einem Teil der Menschen auch zu Rat-und Perspektivlosigkeit geführt. Die Autoren machen wiederholt deutlich, dass die bürgerlichen Gesellschaftswissenschaften keineswegs „ideologiefrei“ sind. Das vorliegende Buch soll für die Unterdrückten und Ausgebeuteten Partei ergreifen, für ihre berechtigten kulturellen, ökologischen und sozialen Interessen. ...