Belegschaft in Köln empört
Ford - Trump spült Milliarden in Konzernbillanz
Die Belegschaft bei Ford in Köln war empört, als Ford 1 Million Dollar für den Amtsantritt von Donald Trump spendete.
Jahrelang war "Diversity" das große Aushängeschild. Nun wurde es ohne jedes Zögern beerdigt. Inzwischen wird klarer, woher der Wind weht. Und dass 1 Million für Ford wohl eine gute Investition war.
Ford-Chef Jim Farley jubelt, weil Trump die Umweltauflagen für die Autokonzerne kassiert hat. "Unsere Verpflichtungen zum Kauf von CO2-Zertifikaten wurde bereits um fast 1,5 Milliarden US-Dollar reduziert. Weitere Änderungen ... haben das Potenzial, in den nächsten zwei Jahren eine Multi-Milliarden-Dollar-Chance zu erschließen."
Und ohne jede Scham gibt er zu, dass diese "Schritte ... von der von Ford unterstützen Lobbygruppe Aliance for Automotive Innovation (AAI) unterstützt wurden." Unterstützt. Wer's glaubt. Das ist das eiskalte Diktat der Monopole. Alle lästigen Umweltauflagen, die ihre Profite schmälern, müssen weg. Man sieht: Hinter dem Umbau zu einem faschistischen Staat steht das Kapital.