Am Donnerstag, dem 12. März, nahmen in Brüssel 100.000 Menschen an einer landesweiten Demonstration und einem Streik gegen die arbeiterfeindlichen Reformen der sogenannten Arizona-Koalition teil. Gewerkschaften, feministische Netzwerke, internationale Solidaritätsorganisationen und viele andere gingen in Brüssel auf die Straße, um sich gegen Pläne zu wehren, die Militarisierung auf Kosten der Löhne und Renten voranzutreiben und zu finanzieren. Der landesweite Aktionstag führte zu Beeinträchtigungen in ganz Belgien, insbesondere im Verkehrssektor. Die öffentlichen Verkehrsnetze von Letec, De Lijn und STIB/MIVB waren in unterschiedlichem Maße betroffen, während der Betrieb an den Flughäfen Brüssel und Charleroi vollständig zum Erliegen kam. Auch in den Gefängnissen kam es durch den Streik einiger Mitarbeiter zu Beeinträchtigungen, sodass diese nur eingeschränkt funktionierten und weder Besuche noch Freigänge möglich waren. Auch einige Postangestellte schlossen sich dem Protest an. Die Müllabfuhr in Brüssel war ebenfalls beeinträchtigt.