Wer AfD wählt, wählt Faschismus!
Skandal um Höcke im Wartburgkreis
In der ersten These der AfD zur Landtagswahl in Thüringen heißt es: „Ein Land, in dem Wahlen auf Druck von oben rückgängig gemacht (werden …), ist nicht demokratisch.“¹ Ausgerechnet der Landesvorsitzende der AfD, Björn Höcke, steht jetzt im Fokus der Kritik der Parteibasis, weil er auf „niederträchtige Art“ versucht hat, Wahlen durch Druck von oben rückgängig zu machen.
Im Wartburgkreis hatten die Mitglieder zwei Direktkandidaten aufgestellt, die Höcke nicht passten. Der hat daraufhin die erforderliche Unterschrift des Landesvorstands verweigert. Folglich gibt es in zwei Wahlkreisen keine Direktkandidaten der AfD.
Unterdrückung der Demokratie ist kein „Ausrutscher“ bei der AfD, sondern ihr Wesen. Auch bei der kürzlichen Kreistagswahl in Saalfeld-Rudolstadt hat Höcke gegen die Kandidaten der Basis Wahlkampf gemacht, weil sie seinen faschistischen Kurs nicht unterstützten.
Wenn Höcke schon dermaßen rücksichtslos mit der eigenen Parteibasis umspringt, was würde dieser Mann mit wirklichen politischen Gegnern machen, wenn er die Macht dazu hätte? In seinem Buch spricht er von einer Politik der „wohltemperierten Grausamkeit“. „Das heißt, dass sich menschliche Härten und unschöne Szenen nicht immer vermeiden lassen werden,“³ und dass „wir leider ein paar Volksteile verlieren werden“.⁴
Es kann und muss verhindert werden, dass diese Faschisten ihren Terror gegen die Arbeiterbewegung und gegen Revolutionäre in die Tat umsetzen! Überzeugen wir massenhaft: „Wer AfD wählt, wählt Faschismus!“.