Rund 2.000 Menschen haben am Montag in London eine Solidaritätskundgebung für Venezuela veranstaltet und die britische Regierung aufgefordert, die US-Militärintervention zu verurteilen. Die Demonstration, die von mehreren Solidaritäts- und Protestgruppen, darunter die Stop the War Coalition und die Venezuela Solidarity Campaign, gemeinsam organisiert wurde, fand vor dem Büro des Premierministers statt. Die Menge trug venezolanische, kubanische und palästinensische Flaggen und forderte „Kein Krieg gegen Venezuela“ und „Nein zu einem illegalen Regimewechsel“. Sie skandierten „Hände weg von Venezuela“, während einige Demonstranten Schilder mit Aufschriften wie „Nieder mit dem Imperialismus“, „Großbritannien ist nicht unschuldig“ und „Kein Blut für Öl“ hoch hielten. Eddie Dempsey, Generalsekretär der Gewerkschaft für Eisenbahn-, See- und Transportarbeiter, kritisierte ebenfalls die Militäraktion der USA und erklärte, dass dadurch die Achtung der Unabhängigkeit und Souveränität aufs Spiel gesetzt werde.