Görlitz

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Aufbaueinsätze und viele spannende Gespräche

Bei insgesamt drei Aufbaueinsätzen in Görlitz haben wir gezielt Jugendliche angesprochen, offensiv das Buch „Die globale Umweltkatastrophe hat begonnen!“ von Stefan Engel, Monika Gärtner-Engel und Gabi Fechtner angeboten und in Verbindung damit zur öffentlichen Buchvorstellung mit Diskussion in Görlitz und zum 21. Internationalen Pfingstjugendtreffen eingeladen. Zwei REBELL-Magazine wurden verkauft, ein altes REBELL-Magazin verschenkt, Einladungen zur Strategiekonferenz und zum Pfingstjugendtreffen verteilt.

Korrespondenz
Aufbaueinsätze und viele spannende Gespräche

Die erste Auseinandersetzung drehte sich um die Frage, ob die Umweltkatastrophe überhaupt ein wichtiges Thema ist. Etwa die Hälfte der Angesprochenen war der Meinung, dass dieses Thema dringend einer Lösung bedürfe. Eine Clique von Jugendlichen, alle um die 16 Jahre alt, sagte von sich aus, dass der Kapitalismus ein Problem und der Sozialismus der nächste gesellschaftliche Schritt ist. Gleichzeitig hatten sie die Vorstellung, dass der „Nationalsozialismus“ auch eine Form des Sozialismus sei, aber das konnten wir prinzipiell klären. Es war ihnen ein echtes Bedürfnis, über Themen wie Freizeit, Freundschaft, Kiffen - was wir kritisiert haben - zu reden. Auf die AfD angesprochen, meinte eine Gruppe von Jungs, dass sie sich schon als rechts sehen. Ein Mädchen meinte, sie könne das gar nicht beurteilen, weil sie erst 16 sei. Sie wusste gar nicht, dass sie bei der Europawahl schon wählen darf.


Wir kritisierten, dass die AfD mit der Perspektive des echten Sozialismus unvereinbar ist. Die Jugendlichen begründeten ihre Haltung mit der zunehmenden Gewalt von Migrantenjugendlichen in Görlitz. Ein Mädchen aus der Gruppe widersprach sofort und sagte, dass auch die Gewalt von deutschen Jugendlichen zugenommen habe. Wir sprachen über den Zusammenhang mit dem Kapitalismus, der Egoismus fördert und Solidarität zersetzt. Hier stimmten sie zu.

 

Wir boten ein REBELL-Magazin zum Thema Flüchtlingshetze gegen Spende an, aber sie sammelten in der Gruppe 2,50 Euro und kauften es. Wir luden zu unserer Buchvorstellung ein, das Mädchen sagte zu, die anderen blieben unverbindlich. Wir machten Werbung für das Pfingstjugendtreffen, was auch auf großes Interesse stieß.


Auch Buchhandlungen wurden besucht. Mit einer Mitarbeiterin hatten wir ein etwas längeres Gespräch. Sie war dem Thema des Buches gegenüber sehr aufgeschlossen. Deutlich wurde ihre Kritik an der Art und Weise, wie die Kosten für den Umweltschutz auf die breite Masse abgewälzt werden bzw. wie Druck auf den Umweltschutz ausgeübt wird. Das hat sie vor allem in ihrer Kritik an Tesla in Grünheide deutlich gemacht. Das war jetzt nur ein kleiner Einblick in die vielen Gespräche, die wir geführt haben.


Stand heute haben wir drei Bücher „Die globale Umweltkatastrophe hat begonnen!“ verkauft. Und wir haben unsere Buchvorstellung mit Diskussion noch vor uns und sind weiterhin gespannt auf die Diskussion und den weiteren Verkauf der Bücher. Es ist eine spannende, abwechslungsreiche und schöne Zeit in Görlitz, die leider bald zu Ende geht.