Drei Tage lang hat die Bundeswehr Hamburg zur Kulisse einer Kriegsübung und von Kriegsvorbereitung gemacht. „Red Storm Charly“ ist am Samstag zu Ende gegangen. Das Besondere liegt nicht nur in der Größe. Es liegt in der Qualität: ein massiver Bundeswehreinsatz mitten in einer Großstadt, außerhalb von Kriegs- und sogar Verteidigungsfall.
Liebe Leserinnen und Leser von Rote Fahne News. Als Italienreisender lese ich öfter Beiträge des Onlineportals „Il Pungolo Rosso“. Sie schrieben am 25. September beiliegenden Artikel, aus dem ich gerne zitiere (Google-Übersetzung):
Kaum stehen 175.000 auf der Straße gegen Regierung und Monopole, kommt Steffen Kampeter vom Monopolverband BDA (Bundesvereinigung der deutschen Arbeitergeberverbände) und erklärt: Die Gewerkschaften „träumten von der Welt von gestern". Das wäre „rituelle Reformverweigerung". „Demografie" lasse sich „nicht wegdemonstrieren".
Kinder erziehen, Angehörige pflegen, kochen, putzen, einkaufen, organisieren, tägliche Wiederherstellung der menschlichen Arbeitskraft – all diese Tätigkeiten sind für unser tägliches Leben unverzichtbar. Den Gebrauchswert in Form von fitten Arbeitskräften machen sich die Kapitalisten gerne zu eigen, schließlich sind sie auf deren Arbeitskraft angewiesen und gewährleisten dieses System über die bürgerliche Staats- und Familienordnung.
Am Samstag, dem 26. September, riefen alle großen Gewerkschaften des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) zu Großdemonstrationen in 15 deutschen Städten auf. Die MLPD unterstützt sowohl gewerkschaftlich organisierte als auch unabhängige Protestaktionen und Streiks.
Der Internationale Hafenarbeitererfahrungsaustausch ruft auf:
Am Donnerstag Abend berichtete u.a. RBB 24 in der Spätausgabe um 22:25 über den offenen Brief von 150 Berliner Jüdinnen und Juden, der sich gegen die Hetze gegen die Linke wendet und die Unterdrückung von Kritik an der Politik Israels kritisiert.
Unter der Überschrift »Autoproduktion in Deutschland ist kein Naturgesetz« fordert VDA¹-Präsidentin Hildegard Müller anlässlich des heutigen Streiktags in der Automobilindustrie »mehr Veränderungsbereitschaft von Gewerkschaften und Beschäftigten«². Die Löhne seien viel zu hoch, die Arbeitszeit zu kurz – damit sei die Produktion in Deutschland eben nicht wettbewerbsfähig.
Am 17. Oktober findet aus Anlass 40 Jahre ABZ ab 19.30 Uhr mit dem Kurorchester „It''s showtime“ des Wuppertaler Saxophonorchesters SAX FOR FUN statt.
In der Ruhrgebietsstadt Essen fand am gestrigen Samstag, dem 26. September, die zentrale DGB-Demonstration in NRW statt. Gleichzeitig sind hier auch die NATO-Tagung JAPCC, die Rüstungsmesse EUDEX und die Sicherheitsmesse Security Essen.
Die DGB-Demonstration in Essen wurde von einem kämpferischen Jugendblock angeführt. Es gab einen Lautsprecherwagen der Gewerkschaftsjugend. Der Jugendverband REBELL organisierte ein offenes Mikrofon.
Mit mindestens 8.000 Menschen war die erwartete Teilnehmerzahl an der Demo in Bremen gegen die Kahlschlagpolitik der Regierung, zu der der DGB aufgerufen hatte, heute wie in anderen Städten übertroffen worden.
Lautstark zogen heute 15.000 Kolleginnen und Kollegen durch die hannoversche Innenstadt, um ihren Protest gegen den Generalangriff von Monopolen und Regierung auf die Straße zu tragen. Den Kern bildete ein großer Block mit Metallern aus ganz Niedersachsen, insbesondere Delegationen von VW aus Hannover, Braunschweig, Salzgitter und Wolfsburg. Aber auch Stahlarbeiter aus dem Stahlwerk in Salzgitter in ihrer silbernen Arbeitskleidung.
Mit 30.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war Frankfurt heute eine der größten Aktionen, zu denen der DGB unter dem Motto "Hart verdient" aufgerufen hatte. Es waren sehr viele Gewerkschaftsfahnen zu sehen, die Jugend war stark vertreten.
4.500 Kolleginnen und Kollegen beteiligten sich laut DGB an der Aktion "Hart verdient" in Freiburg. Der Protest richtete sich vor allem gegen Kürzungen im sozialen Bereich und bei der Rente.
Parallel zu den großen Demonstrationen am heutigen Protest- und Kampftag, zu dem der DGB aufgerufen hat, fanden in Düsseldorf und Berlin Palästina-Solidaritätsdemonstrationen statt. Auf der Düsseldorfer Demo war Monika Gärtner-Engel, Hauptkoordinatorin der revolutionären Weltorganisation ICOR und Internationalismusverantwortliche der MLPD, die erste Rednerin. Rote Fahne News dokumentiert ihre Rede.
Zwischen 20.000 und 25.000 Menschen haben heute an der DGB-Demo in Nürnberg teilgenommen. Die Stimmung war wütend und kämpferisch.
Das war ein guter Erfolg des Protestes und Kampfs gegen die Regierung und den Generalangriff auf unsere sozialen Rechte, den sie im Auftrag der Monopole führt. Der DGB vermeldet zu Recht: „Rund 175.000 Menschen haben am 26. September 2026 bei Demonstrationen und Kundgebungen in 15 Großstädten ein starkes Zeichen gesetzt.“
Gestern versammelten sich trotz aller Hetze nach den Senats- und Bezirksverordnetenwahlen am Sonntag rund 70 Kundgebungsteilnehmerinnen und Teilnehmer – wie jeden Mittwoch und Samstag – am Wittenbergplatz.
Am 26. September finden in 15 Großstädten Kundgebungen statt - An dieser Stelle veröffentlichen wir Fotos von den Kundgebungen und weiteren Aktivitäten.
5000 waren dem Aufruf des DGB nach Kiel gefolgt, um bei herrlichem Sonnenschein und leichter Brise lautstark ihren Protest gegen die Kahlschlagpolitik der Regierung auf die Straße zu tragen.
Über 1.400 Menschen beteiligten sich in Rostock am DGB-Aktionstag gegen die Regierungspolitik. Bei bestem Spätsommerwetter brachten die Teilnehmer und auch die Redner des DGB ihren Unmut über die "Reformen" der Merz-Regierung zum Ausdruck.
10.000 Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter demonstrierten gemeinsam. Ver.di, IG Metall, IG BAU, IGBCE, GEW und viele mehr.
18.000 statt der erwarteten 10.000 Teilnehmer und Teilnehmerinnen kamen heute zu einem nicht enden wollenden Demo-Zug in Essen zusammen.
Eine sehr kämpferische Demonstration mit insgesamt 12.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern und Arbeiterdelegationen aus allen Gewerkschaften zog um 12 Uhr vom IG Metall Haus zum Roten Rathaus am Alexanderplatz.
4.000 Kolleginnen und Kollegen zogen heute selbstbewusst und kämpferisch durch Erfurt. 100 davon beteiligten sich an der Warm-Up-Kundgebung des Internationalistischen Bündnisses.
Nach DGB-Angaben nahmen 16.500 Menschen am Aktionstag in Stuttgart teil. Sie kamen aus vielen Städten Baden-Württembergs.
Die beiden Demos hin zu der Gewerkschaftskundgebung in Hamburg waren sehr von Jugendlichen geprägt.
Die Vorsitzende der AfD, Alice Weidel, sagte gestern in einem ihrer wie üblich giftigen Kommentare zur Wahl: Die Situation in Deutschland ist verheerend.
Völlig zu Recht mobilisiert der DGB am 26. September gegen die Ausbeutungsoffensive von Monopolen und Regierung: gegen weitere Massenentlassungen, drohende Betriebsschließungen, Verlängerung der (Lebens-)Arbeitszeit, Angriffe auf das Gesundheitswesen, für die Massen unbezahlbare Mieten und vieles mehr. Die Ausbeutungsoffensive ist auch ein Angriff auf unsere natürlichen Lebensgrundlagen. Warum?
Die Homepage der Internationalen Automobilarbeiterkoordinierung informiert über einen Arbeitskampf beim Autozulieferer AIOS in Altforweiler (Saarland). Es ist de facto ein Streik, der die volle Solidarität und Unterstützung herausfordert. Sie berichtet:
Die kämpferische Arbeiterdemonstration am 21. September mit über 1000 Kolleginnen und Kollegen war der Auftakt zu einer kämpferischen Septemberwoche. Direkt am Tag darauf wurde zu einer Betriebsversammlung geladen. Wer dachte, dass die Luft mit der Demonstration rausgelassen wurde, der wurde von der Belegschaft eines Besseren belehrt. Der Saal quoll über, und vor dem Saal wurden für weitere Hunderte im Außenbereich Ton und Bild übertragen. Eine der bestbesuchten Versammlungen seit Jahren. Die Mobilisierung auf der Demonstration zur Betriebsversammlung hatte ihre Wirkung nicht verfehlt.
Die folgende Erklärung der brasilianischen Gewerkschaft CSP Conlutas wurde auf der Homepage der Internationalen Automobilarbeiterkoordinierung (IAC) veröffentlicht.
In den letzten Wochen wird im Betrieb vermehrt diskutiert, was wir sagen, wenn der VW-Vorstand Rüstungsproduktion als „intelligente Alternative“ zur Werkschließung auf den Tisch legt. Dem überwiegenden Teil der Leute passt das nicht, das ist spürbar.
Bei den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Senatswahlen in Berlin „kam eine starke Polarisierung – gegen verstärkte faschistische Gefahr stärkt sich auch der Linkstrend – Absturz der CDU“ zum Ausdruck. So kennzeichnete die Redaktion auf Rote Fahne News am Wahlabend die neue Situation.
Zurzeit gibt es eine breite Debatte zu den Überlegungen der Linkspartei, bei einer Regierungsübernahme in Berlin führende Wohnungskonzerne zu enteignen.
Eine Kundgebung oder Demonstration ist gut besucht – auf dem Foto sieht es hinterher aber aus, als wären kaum Leute da. Oder ein gutes Bild kommt so stark komprimiert an, dass es kaum noch verwendet werden kann. Mit ein paar einfachen Regeln lässt sich das vermeiden.
Der Bundesvorstand der Roten Hilfe teilt mit (Auszüge):
Vonovia, Deutschlands größter privater Wohnungskonzern, ist ein Super-Ausbeuter der Mieter. 2025 besaß er rund 531.000 eigene Wohnungen. Der bilanzielle Konzerngewinn lag bei 4,19 Milliarden Euro. Allein 1,06 Milliarden wurden als Dividende ausgezahlt: rund 166 Euro pro Wohnung und Monat.
Die Bundesregierung hat jetzt einen „Aktionsplan gegen den Missbrauch von Sozialleistungen“ vorgelegt. „Ausbeutung und Sozialleistungsbetrug tolerieren wir nicht.“
Unter diesem Motto findet der Internationale Umweltratschlag 2026 vom 23. – 25. Oktober 2026 in Stuttgart statt. Das Arbeiterbildungszentrum Süd, Bruckwiesenweg 10, 70327 Stuttgart-Untertürkheim, ist Veranstaltungsort.
Der folgende Artikel der Redaktion Feuerbach ist in der Kollegenzeitung von und für Kollegen im Bosch-Konzern, Leiharbeiter und Beschäftigte von Zulieferfirmen, „Hochdruck & Zündstoff“, erschienen. Die Rote Fahne-Redaktion dokumentiert:
Tausende, überwiegend Jugendliche, gingen heute während der Schulzeit auf die Straße, um gegen die drohende Wehrpflicht und gegen Krieg zu demonstrieren.
Das Zentralkomitee der MLPD teilt aktuell mit:
Premiere: Eine Kundgebung vor dem BP-Tor in Gelsenkirchen-Horst. Ausgestattet mit der Genehmigung der Polizei und einer fröhlichen sechsköpfigen Gruppe, einem "Vorort"-Extra und Lautsprecherwagen ging es los. Das "Vorort"-Extra titelte: Die Hütchenspiele des Herrn Klesch oder: Wie BP Kritik unterdrückt.
Wir alle sind betroffen von dem beispiellosen Generalangriff der Konzerne und der Berliner Regierung auf unseren sozialen Rechte. Zigtausende Arbeitsplätze stehen auf der Abschussliste.
In den letzten Tagen hat Markus Michael Wolf bei verschiedenen Kontaktadressen der MLPD angerufen.
Der Bundestag hat heute erstmals über die Pläne der Regierung aus CDU und SPD für eine Geheimdienst-Reform debattiert. Was Kanzleramtsministerin Nina Warken verharmlosend als „größte Novellierung des Rechts der Nachrichtendienste in der Geschichte unseres Landes“ tituliert und Dobrindt als "eine neue Zeitrechnung" feiern will, ist in Wirklichkeit eine beabsichtigte neue, gefährliche Qualität der Faschisierung des deutschen Staatsapparats.
Die SPD in Sachsen-Anhalt hat CDU, Grüne, Linke und BSW zu Gesprächen über die mögliche Wahl eines überparteilichen Ministerpräsidenten beziehungsweise einer Ministerpräsidentin eingeladen.
Also ich stell fest, der Regierung will es nicht so richtig gelingen, bei der Jugend Begeisterung für den Kriegsdienst zu erzeugen. Dabei ist das noch eins der kleineren Probleme, die die nicht gebacken kriegen.
Am 25. September 1941 verfügte die Regierung der Sowjetunion die Auflösung der Wolgadeutschen Sowjetrepublik und die Umsiedlung ihrer Bewohner nach Kasachstan und in sibirische Gebiete.
Indirekte Verhandlungen zwischen Iran und den USA am Rande der UN-Vollversammlung in New York fanden heute nach monatelangem Stopp diplomatischer Kontakte statt. Kamal Salehezadeh von der „INITIATIVE MIR – Militarismus stoppen! – Interventionspolitik beenden! – Rechte der Gesellschaftsmehrheit durchsetzen!" hat diesen Text der Roten Fahne zur Verfügung gestellt.
Ich kam gerade vom Kampf- und Streiktag der VW-Arbeiter und Zulieferer und wollte zur Bushaltestelle gehen.
Morgen finden in über 100 Orten Deutschlands Schulboykotts gegen die geplante Wehrpflicht statt.¹
Am Sonntag, dem 27. September 2026, um 16 Uhr, findet im Biergarten Jockel, Ratiborstraße 14 c in Berlin-Kreuzberg, ein Solidaritätsfest von Palästina muss Leben für den Wiederaufbau von Al-Awda-Gesundheitsstationen in Gaza statt. Der Eintritt erfolgt auf Spendenbasis.
Die folgende Petition, die bei change.org im Internet gestartet wurde, wird unter anderem von den Vertrauensleuten bei Daimler Truck in Mannheim unterstützt:
UOM? Acindar? Da war doch was. Ja, die Gewerkschaft und der Betriebsrat dieses Stahlwerks in Argentinien waren am 21.9. mit die ersten, die solidarische Grüße an die Autoarbeiter in Deutschland zu ihrem Kampftag geschickt haben.
Das fortschrittliche Reisebüro People to People teilt mit:
Die überparteiliche Gesellschaft zur Förderung wissenschaftlicher Studien zur Arbeiterbewegung (GSA e. V.) erfasst und wertet die Kämpfe der Arbeiter und Volksmassen monatlich aus – auch gegen die Unterdrückung dieser Informationen durch die bürgerlichen Massenmedien. Hier der Überblick über den August:
Zu den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern und den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus plusterte sich die AfD noch als „Alternative“ und Gegnerin des Kurses der Bundesregierung auf.
Die imperialistische Supermacht USA und das weiter aufstrebende sozialimperialistische China rüsten gegeneinander für den Krieg, sind in verschiedenenen Konflikten bereits offen auf verfeindeten Seiten. Gerade deswegen begrüßt Trump Xi nun in den USA als geehrten Gast – mit allen Ehren und geradezu peinlichem Protz.
Unter der Überschrift "Stärkt die Betriebsgruppen der MLPD! Jetzt Mitglied werden!" hat die MLPD ein aktualisiertes Flugblatt veröffentlicht. Es steht zum Download und Ausdrucken zur Verfügung - für den Einsatz am 26. Sepetmber und natürlich darüber hinaus.
In vielen Ländern verfolgen Revolutionäre, Gewerkschafter, Jugendliche, Frauen- und Umweltbewegung aufmerksam die Aktivitäten und Kämpfe in Deutschland gegen den Generalangriff von Monopolen und Staat auf Arbeiter- und soziale Rechte. Wir veröffentlichen hier internationale Solidaritätserklärungen.
Hat eine solche soziale Marktwirtschaft überhaupt schon mal je real existiert? Seit Jahrzehnten wächst die Armut, während einige Wenige regelrecht an ihrem Reichtum ersticken.
Ein bundesweiter Höchstpreis für Benzin und Diesel soll angelich Autofahrer entlasten. Die Monopolkommission beschreibt, wie so ein Deckel in der Praxis funktionieren würde – und damit, wem er nützt.
Der IG-Metall-Aktionstag am Montag, dem 21. September, hat gezeigt, wie die Automobilarbeiter und die Arbeiter und Arbeiterinnen in der Zulieferindustrie in die Offensive kommen. Das hatte die Solidarität aller Arbeiter und der Bevölkerung.
Frei nach dem Motto ‚Gestern standen wir am Abgrund, heute sind wir einen Schritt weiter‘ beschleunigt sich die Krisenspirale der Bundesregierung weiter. Die massiven Stimmenverluste bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt hatten die schwarz-rote Koalition bereits in eine offene Regierungskrise gestürzt. Das wurde durch die jüngsten Landtagswahlen weiter verschärft, wo die CDU in Berlin 33 Prozent ihrer Wähler verlor und in Mecklenburg-Vorpommern sogar 63 Prozent.
"Wer weiß, was da noch alles rauskommt!" - Das fragen sich und uns nach den Enthüllungen darüber, was Netanjahu im Vorfeld des 7. Oktober 2023 wirklich wusste.
Die Rote Fahne-Redaktion veröffentlicht hier einen dringenden Aufruf zur Solidarität aus Tunesien. Pro-palästinensische Aktivisten werden dort in Gefängnissen festgehalten und befinden sich im Hungerstreik. Am 19. September gab es eine Verhaftungswelle gegen weitere Aktivisten. Die MLPD positioniert sich klar: Freiheit für die Inhaftierten der Sumud-Flottille! Freiheit für Palästina!
Die Zustimmung von IG Metall, Betriebsrat und Landesregierung zu den VW-Plänen im Aufsichtsrat über die Köpfe der Kollegen hinweg empört viele und wirft Fragen auf, wie es im Kampf weitergeht.
Selbst bei den konservativsten bürgerlichen Historikern erntet sie damit nur Kopfschütteln. Aber Alice Weidel, die Co-Chefin der faschistischen AfD, besteht darauf: „Adolf Hitler hat eine völlig linksgerichtete Politik gemacht. Er war ein Linksradikaler, ein Linksextremist.“
Rote Fahne News berichtete in den letzten Monaten häufiger über Konzerne mit faschistoider Betriebsführung, die auch in Deutschland Werke eröffnet haben. Einige Leser fragen nach – was ist eigentlich eine faschistoide Betriebsführung?
Seit Wochen spielen die Mercedes-Bosse den Vorreiter zur Verschärfung der Ausbeutung durch Verlängerung der Wochenarbeitszeit. Kürzlich wurde Produktionschef Michael Schiebe auf der Betriebsversammlung in Sindelfingen konkreter.
Am 21. September waren einige Kolleginnen und Kollegen bei Audi in Neckarsulm zur Solidarität mit dem von der IG Metall organisierten Aktionstag für einen branchenweiten Generalstreik aller Beschäftigten der Autoindustrie.
Die baden-württembergische Landesregierung hält am Bau einer neuen Erstaufnahmeeinrichtung in Stuttgart-Weilimdorf fest. Dort sollen leerstehende Bürogebäude für die Unterbringung von 1300 (im Notfall bis 1800) Flüchtlingen umgebaut werden.
Nach den historischen Wahlen in der Autonomieregion BARMM steht der eigentliche Machtkampf noch bevor. Auf ihrer Webseite haben die Deutsch-Philippinischen Freunde einen neuen Beitrag von Rainer Werning veröffentlicht, Südostasien- und Philippinen-Kenner. Rote Fahne News dokumentiert den Beitrag.
Nachdem der US-Rapper Macklemore bei seinem Auftritt im Vorprogramm bei Konzerten von Popstar Ed Sheeran auch „Free Palestine“ rief, wurde er aus dem Vorprogramm der Tour des britischen Sängers gestrichen. Die Organisation Israeli-American Council (IAC) hatte nämlich eine Petition gestartet, in der gefordert wurde, dass Ed Sheeran den Rapper rausschmeißen soll.
Beim Rotfuchstreffen in dieser Woche machen wir eine Bonbonfabrik. Die Rotfüchse wurden an ihrer neuen Arbeitsstelle begrüßt. Erstmal bastelten wir uns aus Müllsäcken Arbeitskleidung.
In den letzten Wochen fanden zwei bedeutende Protestaktionen gegen die AfD in Malchow statt. Dass die AfD ein Bürgerfest mitten auf dem Marktplatz durchführte, hat das antifaschistische Bewusstsein der Malchower herausgefordert.
Zwickau. Mit der Parole „Zukunft oder Widerstand!“ endete die IG-Metall-Kundgebung auf dem Hauptmarkt. Einige Hundert Kolleginnen und Kollegen aus dem VW-Werk, von Zulieferern und solidarische Einwohner waren gekommen. Auch Kollegen aus Tschechien waren dabei – starker Beifall.
Trump wirft CNN, MS NOW und Politico aus dem Weißen Haus, weil ihre Berichte ihm nicht passen.
Die Türen der Berliner Wahllokale waren noch kaum geschlossen, die bunten Balken im Fernsehen mit den vorläufigen Ergebnissen veränderten sich noch laufend, da begann bereits eine hysterische antikommunistische Kampagne gegen die Wahlsiegerin in Berlin, Elif Eralp, und ihre Partei, die LINKE.
Der gestrige branchenweite Streiktag der IG Metall machte deutlich, dass wir Arbeiterinnen und Arbeiter nur organisiert in die Offensive gehen und gewinnen können. „Aber ich bin doch schon in der Gewerkschaft“ höre ich von vielen meiner Kolleginnen und Kollegen, wenn ich sie darauf anspreche, Mitglied in der MLPD zu werden.
Auf einem der weltgrößten Goldbergwerke in Mali kündigen drei Gewerkschaften koordiniert ab Ende September einen Streik an. Es ist das Loulo-Gounkoto Bergwerk im Südwesten Malis unweit der Grenze zu Senegal.
»Die Zeit zu handeln ist jetzt. Die kommenden Monate werden entscheidend für die Zukunftsfähigkeit unseres Standorts sein. Wir haben große Aufgaben vor uns, und es wird nicht ohne schmerzhafte Einschnitte gehen.« So positionierte sich bei einem Besuch von Ministerpräsident Cem Özdemir letzte Woche Thomas Bogus, Werkleiter von Audi Neckarsulm, das auf der Schließungsliste des VW-Vorstands steht.
Die Autobosse wollen mit Rückkehr zu 40-Stundenwoche und Lohnverzicht das Rad der Geschichte rückwärts drehen – die Automobilarbeiter und ihre Gewerkschaft IGM zeigen mit dem beeindruckenden Kampftag am 21. September: Nicht mit uns!
Früh um vier Uhr machten wir uns mit dem Zug auf nach Poznan/Polen, um vor dem VW-Werk dort den Kampf- und Streiktag bei den polnischen Kolleginnen und Kollegen bekannt zu machen und die internationale Arbeitersolidarität zu organisieren.
Bei Sonnenschein kamen etwa 1500 Menschen auf den Hauptmarkt von Zwickau. Viele VW-Kolleginnen und Kollegen mit Familie, aus Zulieferbetrieben und anderen Branchen, sowie aus der ganzen Stadtgesellschaft. Auffallend waren viele Jugendliche, ein ganzer Handballverein.
Am 1. Mai sollte der MLPD Velbert auf der Kundgebung der IG Metall ein Informationsstand verboten werden. In Folge dessen kam es zu einem Einsatz von Ordnungsamt und Polizei. Das Verwaltungsgericht urteilte nun: Der war kein Ahndungsgrund.
„Wir wurden verarscht! Erst sollten die Musterungen im Juli 2027 starten und jetzt werden wir gezwungen. Wenn über 1 000 Jugendliche ohne Interesse zur Musterung geladen werden, zeigt das, dass wir kurz vor der Wehrpflicht stehen!“ – Shmuel Schatz, 17, Schüler aus Berlin
Mindestens vier Bücher der Neuerscheinung "Die Lehre von der Denkweise" wechselten heute Morgen den Besitzer während Aktionen beim IG-Metall-Autoaktionstag. Ein toller Auftakt!
Good luck" wünschen Kollegen von Skoda Mlada Boleslav (Tschechien) den VW-Kollegen in Deutschland! Über 15.000 Kolleginnen und Kollegen arbeiten hier. "Ahoj, dobre rano!" begrüßten wir sie heute ab 5 Uhr morgens vor Tor 7 und 8 und informierten: "VW-and Skoda-Workers unite against exploitation from state and monopolies. Today strikes in germany - solidarity!"
Ein Statement von Gabi Fechtner zur Streikation in Düsseldorf, ein Beitrag des Jugendverband REBELL in Düsseldorf, ein Solidaritätsgruß von Tassilo Timm zur Streikaktion bei Mercedes Kölleda, sowie Videos von den Demonstrationen in Düsseldorf, Untertürkheim und Hannover sind hier abrufbar.
Das hat es in Deutschland so noch nicht gegeben! Heute protestierten seit dem frühen Morgen Zehntausende Arbeiterinnen und Arbeiter sowie Angestellte der Automobilindustrie und der Zulieferbetriebe in über 280 Orten. Der IG-Metall-Aktionstag wurde tatsächlich ein kämpferischer branchenweiter Kampf- und Streiktag!
Zusatz-Bestellungen der Roten Fahne Nr.20, die diese Woche erscheint, können beim Verlag Neuer Weg noch bis morgen / Dienstag, 22.9. 8 Uhr per E-Mail (vertrieb@neuerweg.de) oder per Anruf (0201 25915) abgegeben werden.
Auch in Düsseldorf fand heute eine außerordentlich kämpferische Arbeiterdemonstration statt. Es war etwas Neues und ging auf die Stimmung der Arbeiterinnen und Arbeiter gegen symbolische Aktionen zurück.
"Wenn wir verzichten sollen, dann kann gefälligst mal der Vorstand bei sich anfangen!" Solche und ähnliche Sätze bekamen heute einigen Beifall bei Kundgebungen und Betriebsvorsammlungen.
Es ging hoch her in der Diskussion. Das war zu erwarten. Zur Betriebsversammlung am 16. September gab es 27 Wortmeldungen, so viele wie seit Jahren nicht mehr.
Am letzten Freitag, den 18.9.2026, hat der Vorstand von VW seine Gewinnerwartung für dieses Jahr auf 1 Prozent operativer Umsatzrendite reduziert. Die Aktienkurse sanken. Das von Oliver Blume vorgegebene Ziel von 9 Prozent operativer Rendite scheint damit in weiter Ferne.
Der Autor des Artikels von heute Vormittag "Stärkt die Betriebsgruppen der MLPD! Jetzt Mitglied werden!" hat Recht: Es gibt tausend gute Gründe, jetzt und heute die Betriebsgruppen der MLPD zu stärken.
20.000 Kolleginnen und Kollegen wurden von der Bühne begrüßt. Vor Tor 7 wurde demonstriert. Aus allen Werksteilen kamen Beschäftigte zusammen, auch aus der Entwicklung.
Auf die Schnelle: +++ Grüße aus Tschechien bei Skoda Mlada Boleslav +++Düsseldorf: Kämpferische Arbeiterdemonstration - Das war etwas Neues! +++ Mercedes Marienfelde - "Ola raus!" +++ Hannover: Straßenblockade der VW-Kollegen +++ Mercedes Sindelfingen: 20.000 und Ergun Lümali kämpferisch gegen Angriffe des Vorstands +++ Osnabrück: Bauchweh bei der Umstellung auf Kriegsproduktion. +++ Hamburg: 250 Kollegen pfeifen auf eine Abmahnung +++ Wolfsburg: „Kollegen und Presse stehen davor, wir gehen alle raus vors Tor“ +++ Vorm Tor bei VW-Emden - Alle Automobilarbeiter gemeinsam, das ist eine Riesenmacht +++ Daimler-Mannheim: Stimmen für Streik mehren sich +++ "Klar, bin dabei!" - aus Neckarsulm +++ Solidaritätserklärung aus Argentinien vom Betriebsrat bei Arcelormittal +++ (Samstag Abend) Auftakt des gewerkschaftlichen Kampf- und Streiktags am Marx-Monument.
An dieser Stelle veröffentlichen wir laufend Fotos von den Aktivitäten zum Streik- und Aktionstag der IG Metall in der Autoindustrie und den Zulieferbetrieben.
In Wolfsburg setzte sich am Morgen ein eindrucksvoller Sternmarsch zur Betriebsversammlung in Halle 11 in Bewegung. Die Werksvertrauenskörperleitung hatte dazu aufgerufen, ab 9 Uhr gemeinsam aus den Hallen loszumarschieren. Der Vorstand hatte zuvor gedroht, niemand dürfe vor 9.15 Uhr seinen Arbeitsplatz verlassen.
Liebe Genossinnen und Genossen, Kolleginnen und Kollegen und Freunde, im Namen der SEM und den Automobilarbeitern in Indien bekunden wir unsere uneingeschränkte Solidarität mit allen Beschäftigten bei Volkswagen und den Beschäftigten anderer Unternehmen des VW-Konzerns in Deutschland sowie mit den Kolleginnen und Kollegen der IG Metall, die am „Aktionstag“ am 21. September gegen Arbeitsplatzabbau, Werksschließungen und Angriffe auf die Existenzgrundlage der Beschäftigten teilnehmen.
Die MLPD unterstützt aktiv mit ihren Betriebsgruppen den gewerkschaftlichen Kampf- und Streiktag der Autoindustrie am 21. September.
Der Betriebsrat der Metallarbeitergewerkschaft von Villa Constitución bei Arcelormittal Argentinien grüßt die deutschen Automobilarbeiterinnen und Automobilarbeiter zum Aktionstag und Kampftag der IG Metall am heutigen 21. September:
21. September, 5 Uhr, am Tor von Audi Neckarsulm. Der Kreisverband der MLPD Heilbronn verteilt den Aufruf: "21.9. Branchenweiter Streiktag – 26.09. Massenkampf gegen die Regierung"
Am 21. September ruft die IG Metall alle Beschäftigten der Autoindustrie zum Aktionstag auf. Für den 26. September ruft der DGB bundesweit zu Protesten gegen die Politik der Merz-/Klingbeil-Regierung auf. Die MLPD unterstützt beides. Die Politik von Regierung und Konzernen braucht die passende Antwort: Machen wir den 21. September zum branchenweiten Generalstreik und den 26. September zum Massenkampftag gegen die Regierung!
Hier veröffentlichen wir (auszugsweise) fortlaufend verschiedene Kampf- und Streikaktionen des IG Metall-Aktionstags am Montag, 21. September, mit konkreten Uhrzeiten und Orten. Bitte meldet weitere Aktivitäten mit konkreten Angaben. Für eine bundesweite Gesamtübersicht ist unten auch ein Link zur IG-Metall-Aktionslandkarte mit Terminen in ganz Deutschland eingefügt.
Je mehr Israel und sein Regierungschef im Land und international unter Druck geraten, desto abscheulicher und aggressiver agieren die Zionisten - mit systematischem Landraub im Westjordanland, mit fortgesetztem Genozid im Gaza und mit einer konzertierten Hetzkampagne gegen die Regisseure des Dokumentarfilms "Naza".
Die Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern (MV) und die Abgeordnetenhauswahl in Berlin am 20. September 2026 haben eine deutlich gestiegene Politisierung gezeigt. In MV lag die Wahlbeteiligung bei rund 79 Prozent (2021: 70,8 Prozent), in Berlin bei rund 75 Prozent (Wiederholungswahl 2023: 62,9 Prozent). Das ist kein Zufall: Die Zuspitzung der politischen Krise, der Generalangriff der Monopole und der Regierung Merz, der Aufstieg der faschistischen AfD und die wachsende Unzufriedenheit wühlen die Leute auf.
Einen Tag vor dem bundesweiten Kampftag der Automobilbelegschaften bekräftigt die IG Metall ihre Kritik an der massiven Arbeitsplatzvernichtung und den Plänen zur Schließung ganzer Werke bei Herstellern und Zulieferern.
Die Vertrauensleute der IG Metall bei Mercedes in Stuttgart-Untertürkheim haben ein weiteres Mobi-Video zum morgigen Kampf- und Streiktag der IG Metall für die Automobilindustrie auf Instagram online gestellt.
Ausgerechnet einen Tag vor dem bundesweiten Aktionstag der Automobilarbeiter besitzt VDA¹-Präsidentin Hildegard Müller die Frechheit, den Beschäftigten zu erklären, woran es angeblich hapert:
„Wenn ihr jetzt entlassen werdet, dann könnt ihr euch bei der EU bedanken, die haben ja das Verbrenner-Aus beschlossen." Solche Sätze bekamen in den letzten Jahren Leiharbeiterinnen und Leiharbeiter in der Automobilindustrie zu hören.
Am Samstagnachmittag staunten die Stöckener! Bei schönem Wetter fand mitten im Stadtteil auf dem Marktplatz ein Solidaritätsfest gegen die Schließung des VW-Werks statt. Es wurde vom Widerstandskomitee gegen Werksschließung und Entlassungen veranstaltet – von A bis Z selbstorganisiert.
Der faschistische Klimaleugner und US-Präsident Donald Trump will Klimaregeln für Gas- und Kohlekraftwerke komplett abschaffen!
Laut Bundeskanzler Friedrich Merz hat die Bundesregierung mit ihrer noch am Freitagabend zusammengezimmerten Einigung über einen erneuten Tankrabatt und Einführung eines Spritpreisdeckels „Handlungsfähigkeit“ bewiesen. Handlungsfähig im Schutz der Profite der internationalen Monopole und Energiekonzerne auf jeden Fall!
„Niemals werde ich für einen Rüstungsproduzenten aus Israel arbeiten, der dann Krieg gegen die Palästinenser führt!“ erboste sich ein Azubi auf einer Jugendversammlung, als er zum Generalangriff von Monopolen und Regierung recherchierte und herausfand, dass VW Osnabrück an einen israelischen Waffenproduzenten verkauft werden soll.
Aus einer aktuellen Studie des Kreditversicherers Allianz Trade geht hervor, dass die Arbeit der acht führenden US-Technologiekonzerne am KI-Boom zunehmend mit versteckten Schulden finanziert ist.
Am zweiten Warnstreik der Charité am 17. und 18. September beteiligten sich wieder hunderte Kollegen und Kolleginnen. Noch viel mehr Kollegen und Kolleginnen trugen sich am Streikposten ein und wurden dann zu Notdiensten gezwungen.
Zur Mobilisierung für den 21. September und den 26. September wurde vor dem Autotor das Flugblatt der MLPD verteilt, mit dem die gewerkschaftlichen Aktionen unterstützt werden.
Die IG BAU ruft zur Teilnahme am gewerkschaftlichen Kampftag des DGB am 26. September auf.
Kein Tag vergeht, an dem nicht über alle Kanäle der bürgerlichen Medien über Kostendruck, zu hohe Lohnkosten, zu viel Bürokratie und zu viele Umweltauflagen für die deutschen Autokonzerne lamentiert wird.
Zwischen 500 und 600 Menschen demonstrierten am gestrigen Samstag in Leipzig gegen die Ansiedlung eine Raketenfabrik.
Studierende sind schon jetzt besonders von Armut betroffen: 36% sind arm, vor allem durch hohe Mieten und Nebenkosten. Nach einer Studie der TK Krankenkasse vom Juni 2026 „Wie gehts Deutschlands Studierenden?“ ist Armut die Hauptursache, dass sich 41 % der Studierenden häufig gestresst fühlen und 35% „eine hohe emotionale Erschöpfung“ aufweisen.
Über 1000 Hirten und Bauern demonstrierten am vergangenen Dienstag auf der Piața Victoriei (dem Platz des Sieges) in Bukarest, Rumänien.
Mercedes-Benz-Aufsichtsratchef Martin Brudermüller fordert offen, „ernsthaft die Rückkehr zur 40 Stundenwoche anzugehen.“ Bei seinem erklärten Ziel „die Arbeitsstunde muss günstiger werden“ verschweigt er mal eben geflissentlich und vergisst wohl bewusst zu erwähnen, dass der Lohnanteil nur für 10,7 % der Gesamt“kosten“ steht.¹
Am Montag, dem 21. September, ist die IG-Metall-Kundgebung „Zukunft statt Kahlschlag“ um 14.00 Uhr vor dem Museumstor in Zuffenhausen.
Morgens, halb zehn im Ruhrgebiet. Ein junger Mann lässt sich seine gesammelten Pfandbons im Netto an der Kasse auszahlen. Er: „Eigentlich gehören die abgeschafft. Es ist so nervig, die immer wegzubringen, und dann fällt der Automat immer aus.“
Am Tor bei VW begrüßten wir mit der Extra-Ausgabe der Kollegenzeitung "Vorwärtsgang": "Endlich! 21. September, bundesweiter Aktions- und Streiktag der IG Metall! Alle Autobetriebe - VW, Mercedes und andere, gleichzeitig. Seid ihr dabei?"
Die öffentliche Studiengruppe startet mit dem Buch „Die Lehre von der Denkweise“.
Die unabhängige UN-Untersuchungskommission zum Iran gab bekannt, es lägen „hinreichende Anhaltspunkte“ für die Annahme vor, dass Streitkräfte der Vereinigten Staaten für zwei tödliche Angriffe am 28. Februar verantwortlich seien – einen auf die Shajareh-ye-Tayyebah-Grundschule in Minab und einen weiteren auf einen Sportkomplex in Lamerd.
Am 10. Juli hat der Bundesrat, die Vertretung der Bundesländer, mit einer Entschließung der Bundesregierung die Einführung des Prinzips „Nur Ja heißt Ja“ ins Sexualstrafrecht in Deutschland empfohlen. 2016 wurde bereits das Sexualstrafrecht verschärft und der Grundsatz „Nein heißt Nein“ eingeführt – das war auch ein Erfolg der kämpferischen Frauenbewegung.
Die Ravensburg-Klimagerecht-Kampagne teilt mit (Auszüge):
Liebe Kolleginnen und Kollegen, im Namen der MLPD in Sachsen und Sachsen-Anhalt wünsche ich eurem Kampftag am 21. September maximalen Erfolg. Wir werden ihn in Zwickau und an allen Orten uneingeschränkt unterstützen.
Als regionaler Auftakt für die Demonstration in Stuttgart am 26.9. kamen am Donnerstag 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Sozial-Demo nach Heilbronn.
In voller Sorge um „seinen“ Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg begab sich diese Woche Özdemir zu einem Stelldichein nach Neckarsulm, um mit CDU-Vertretern und dem SPD-Bürgermeister die Lage zu beurteilen. Zusammen mit dem Werksleiter, dem Betriebsratsvorsitzenden und dem Landrat berieten sie darüber, wie es weitergehen soll.
Beim Bosch-Konzern geht seit über einem Jahr der Kampf gegen massive Arbeitsplatzvernichtung. Ein Höhepunkt war die gemeinsame Protestaktion von 25.000 Kollegen in verschiedenen Werken im März.
"Die 35‑Stunden-Woche wird fallen" tönt ein Kommentar in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ)¹ und rechnet vor: "In den Hallen von BYD stehen die Arbeiter für umgerechnet 500 bis 650 Euro im Monat 60 bis 80 Stunden in der Woche am Band".
Rote-Fahne-Interview mit Stefan Engel, Leiter der Redaktion REVOLUTIONÄRER WEG, zum Erscheinen des Buchs „Die Lehre von der Denkweise“:
Nachdem der Emder Parteitag der MLPD erfolgreich stattgefunden hat, wollen wir in dieser Ausgabe die im letzten Magazin begonnene Berichterstattung mit Redebeiträgen zur Jugendfrage fortsetzen (Auszüge):
Migrantische Geschäftsleute riefen zum Streik auf. Das war ein sehr mutiges Signal, anderthalb Wochen vor der Landtagswahl. Die Migranten machten klar: Immer wird über uns geredet – jetzt sprechen wir selbst!
Kürzlich fiel mir eine Begebenheit ein, die sich vor langer Zeit ereignet hatte, die ich aber den Rote-Fahne-Lesern erzählen möchte:
Die Autorin Eva Barilich hat 1991 mit der Biografie des Österreichers Friedrich Albert Jerusalem einen lesenswerten Bildungsbeitrag zur Geschichte der österreichischen Arbeiterbewegung geschaffen:
Gleich nach Erscheinen des Buchs „Die Lehre von der Denkweise“ haben wir dazu eine Studienwoche gemacht. Bei einem Erfahrungsaustausch über den Verkauf von Büchern der Reihe REVOLUTIONÄRER WEG kamen einige Überlegungen zusammen.
Für das Zentralkomitee der Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschlands (MLPD) richten Gabi Fechtner (Parteivorsitzende) und Peter Weispfenning Grüße der Anteilnahme und der Solidarität an das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei der Philippinen (CPP), an die Nationale Demokratische Front der Philippinen (NDFP), an die New People’s Army (NPA), an die revolutionären Kräfte der North Central Mindanao Region und an die Familienangehörigen der am 12. September ermodeten philippinischen Genossinnen und Genossen.
Tanken ist in Deutschland so teuer wie nie. Laut einer Erfassung des ADAC erhöhten sich die Spritpreise seit Anfang des Jahres um ca. 30 Prozent bei Super und um über 40 Prozent bei Diesel. "Abzocke", "Raubrittertum" usw. sind noch harmlose Worte, die viele beim Tanken wütend empfinden und aussprechen. Insbesondere, weil gleichzeitig die Gewinne der Mineralölkonzerne damit hochschießen.
Der folgende Artikel ist in der aktuellen Ausgabe der Zeitung von Kolleginnen und Kollegen für Kolleginnen und Kollegen bei Mercedes-Benz und Daimler Truck erschienen.
Mit einem Offenen Brief wendet sich die Agrarplattform im Internationalistischen Bündnis an den Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) und die Arbeitsgemeinschaft bäuerlicher Landwirtschaft (AbL) und an die Bauern im Land.
Das Orgateam der Internationalen Umweltstrategiekonferenz teilt mit:
Am Montag, 21. September, wird Rote Fahne News von frühmorgens bis spätabends fortlaufend über den bundesweiten Streiktag der IG Metall im Automobilbereich berichten – schnell und aktuell. Die Rote Fahne Redaktion ist an diesem Tag von 5 bis 23 Uhr besetzt. Wir bitten um eure aktive Mithilfe dabei ...
Der folgende Artikel ist in der aktuellen Extra-Ausgabe der Zeitung von und für Kolleginnen und Kollegen in den deutschen VW-, Audi-, Porsche- und MAN-Werken, „Vorwärtsgang“, erschienen.
Die Kolleginnen und Kollegen von OFFENSIV – Initiative für eine kämpferische gewerkschaftliche Betriebsratsarbeit bei Opel in Bochum hatten der streikenden Belegschaft von Kelvion in Thüringen Solidaritätsgrüße gesandt, die die Redaktion hier dokumentiert. Der Streik ist mittlerweile beendet¹:
Ein neuer Aufstand und ein Fluchtversuch von 50 Flüchtlingen, die im Flüchtlingsgefängnis von Sintiki festgehalten werden, fanden am Abend des 15. September, kurz nach 21 Uhr, statt.
Die geplante Abschaffung eines abschlagfreien Renteneintritts nach 45 Beitragsjahren ist wie die Spitze des Schuttberges der Reformen der Bundesregierung.
Wie der Bundesvorstand der Roten Hilfe berichtet, muss die Sparkasse Göttingen das Konto der Organisation vorerst weiterführen. Die Sparkasse hatte das Konto der Roten Hilfe gekündigt und ist nun mit ihrer Berufung gegen eine von der Roten Hilfe erwirkte einstweilige Verfügung gescheitert. Die Rote Fahne Redaktion gratuliert zu diesem Erfolg gegen den Antikommunismus und dokumentiert Auszüge der Pressemitteilung der Roten Hilfe dazu.
Die Palästinensische Gemeinde Athen berichtet:
Den folgenden Leserbrief an die Emder Zeitung hat eine Leserin aus Emden an die Rote Fahne geeschickt. Er bezieht sich auf den Artikel „Protest in Emden gegen ‚Kahlschlag‘ in der Autoindustrie“, der am 16. September in der Emder Zeitung erschienen ist:
Das Widerstandskomitee gegen die Werksschließung bei Audi Neckarsulm und gegen die Kriminalisierung der Arbeitersolidarität hat bei seinem letzten Treffen am 11.9. bekräftigt: "Wir halten am Protest gegen die Werksschließung fest".
Die Seenotrettungsorganisation Sea-Watch erklärt:
Am Montag, 21. September, findet von 15 Uhr bis 15.30 Uhr vor der VW Gläsernen Manufaktur in Dresden eine gemeinsame Aktion in Solidarität mit den Kolleginnen und Kollegen in der Automobilindustrie statt. Dazu ruft die IG Metall Dresden auf:
Die Hafenarbeiter gehören weltweit zum bedeutendsten Teil des internationalen Industrieproletariats. Über 80% aller Handelsgüter werden über Häfen ausgetauscht. Neben der wirtschaftlichen Bedeutung bekommen die Häfen in wachsendem Umfang eine politische: Für die Kriege der Imperialisten werden Waffen in den Häfen umgeschlagen, ebenso ein Teil der Truppentransporte.
Wenige Tage vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern führte das Rostocker Friedensbündnis eine Anti-AfD Aktion durch.
Rote Fahne News dokumentiert Stimmen aus dem Bundesland zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt:
Der folgende kurze Artikel ist in der aktuellen Extra-Ausgabe der Zeitung von und für Kolleginnen und Kollegen in den deutschen VW-, Audi-, Porsche- und MAN-Werken, „Vorwärtsgang“, erschienen. Die Rote Fahne Redaktion dokumentiert:
Vertrauensleute von Mercedes-Benz Untertürkheim haben ein kurzes Video veröffentlicht, das es in sich hat!
Die Pressestelle der IG Metall hat zum Aufruf zu den bundesweiten Aktionen in der Automobil- und Zulieferindustrie „Zukunft statt Kahlschlag – Zusammenhalt ist unsere stärkste Marke" weitere Informationen und eine Aktionslandkarte veröffentlicht. Stand gestern waren es bereits 280 Aktionen, die angemeldet sind und vorbereitet werden.
Dass die faschistische AfD spalterisch gegen Migranten und Flüchtlinge hetzt und vorhat, sie allesamt abzuschieben, ist hinreichend bekannt.
Der folgende Bericht über die Hungersnot in Gaza erschien vor Kurzem auf der Homepage des fortschrittlichen Blogs „Occupied News“. Er stammt von der Seite „Mondoweiss“ und wurde von Sarah Angeli übersetzt. Rote Fahne News dokumentiert Auszüge.
Seit 2019 wurden im verarbeitenden Gewerbe insgesamt über 500.000 Arbeitsplätze vernichtet, davon über 100.000 in der Automobilindustrie.¹ Zehntausende weitere Arbeitsplätze sollen bis 2030 noch vernichtet werden. Vor allem Jugendliche und junge Arbeiterinnen und Arbeiter sind davon betroffen.
Die fortschrittliche Reiseagentur People to People bietet die letzte Chance an, in diesem Jahr an einer Reise nach Tunesien teilzunehmen:
Für die Gelsenkirchener Montagsdemonstration schreiben deren Sprecherin und Sprecher, Martina Reichmann und Thomas Kistermann:
Milliarden für Konzerne und Rüstung, von uns holen sie es! So kann es nicht weitergehen. Von Sparen kann keine Rede sein! Machen wir etwas aus dem Aktions- und Streiktag aller Automobilarbeiter am Montag, 21. September. Bei Bosch in Feuerbach ist vor Tor 1 um 13:00 Uhr eine Kundgebung.
Am 29. Juni 2026 verteilten sieben Leute vor den Werkstoren von Audi Neckarsulm die Kollegenzeitung „Vorwärtsgang" und sammelten Spenden: