Stahl

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Erst APEX, dann PEAK, dann …?

Der „Stahlkocher“, Zeitung von Kollegen für Kollegen im Stahlbereich, schreibt:

Aus Kollegenzeitung Stahlkocher

Welch immer neuen Namen sich die Herren Lopez & Co. einfallen lassen, allen Programmen ist gemeinsam – wir sollen die Zeche zahlen: mit immer mehr Einsparungen, Arbeitsplatzvernichtung und … . Es sind die verzweifelten Versuche, sich den verschiedenen Krisen zu entziehen. Die Rohstahlproduktion sank 2023 gegenüber dem Vorjahr um weitere 3,9 Prozent auf 35,5 Millionen Tonnen, den niedrigsten Wert seit 2009.


Die Stahlkonzerne beklagen einen Rückgang der Absatzmengen, vor allem bei der Automobilindustrie, und steigende Rohstoff- und Energiekosten. Der Konkurrenzkampf verschärft sich. So stagniert die Rohstahlproduktion in China im letzten Jahr bei 1,19 Milliarden Tonnen, drängen die chinesischen Stahlkonzerne aggressiv auf dem Weltmarkt.


In der letzten Woche haben sich führende Vertreter der deutschen Stahlkonzerne zu einer Handelsblatt-Tagung mit dem Titel „Zukunft Stahl 2024" getroffen, unter anderem war auch Bernhard Osberg dabei. Dort wurde bekräftigt, dass Deutschland eine eigene Stahlindustrie braucht, zur Absicherung einer eigenen Stahlbasis. Aber „Das Geschäftsmodell der deutschen Industrie wird nicht die Massenproduktion von grünem Stahl sein“. Dafür gäbe es in anderen Teilen Europas auf lange Sicht besseren Zugang zu grüner Energie. Vielmehr könne Deutschland die Rolle des Innovationsmotors bei neuen Technologien einnehmen, während der Stahlverkauf selbst mit kleineren Volumina und höheren Margen stattfindet. (Handelsblatt, 13.3.2024).


Die Pläne zur massiven Vernichtung von Arbeitsplätzen sind real – darauf müssen wir schon jetzt die passende Antwort geben!