Fridays for Future und Ver.di

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Halle an der Saale: Umweltkampf versteht sich als antifaschistischer Kampf

Am Freitag, den 1. März demonstrierten in Halle an der Saale rund 350 Menschen für eine wirkliche Verkehrswende und weitere wirksame Sofortmaßnahmen gegen das Ausreifen einer existenzbedrohenden Umweltkatastrophe.

Korrespondenz

Die Rednerinnen und Redner betonten die großen Herausforderungen, vor denen die Menschheit steht und dass sich der Umweltkampf selbstverständlich als Teil der antifaschistischen Bewegung versteht. Letztlich war dieses in den letzten Wochen sprunghaft gestiegene antifaschistische Bewusstsein wohl auch der Hauptgrund dafür, dass nicht versucht wurde, ein „freiwilliges Fahnenverbot" mit Hilfe der Polizei durchzusetzen. Die Solidarität, das Gemeinsame stand im Vordergrund, auch wenn immer wieder der Wunsch der Veranstalter „wichtiger" zu werden drohte.


Keine Kollegin, kein Kollege der HAVAG hat das unterstützt und die Solidaritätserklärung der MLPD Halle zum Streik wurde insgesamt gern genommen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sehr stolz auf die gemeinsame Aktion mit den Arbeiterinnen und Arbeitern der Halleschen Verkehrsbetriebe: „Heute ist kein Arbeitstag, heute ist Streiktag!" Der Streik bei der HAVAG war in diesen Tagen das bestimmende Thema in der Stadt. Keine Bahnen und Busse fuhren. Wir waren uns auf der Kundgebung einig, dass das Verkehrssystem nur mit einer spürbaren Entlastung der Schichtarbeiterinnen und Schichtarbeiter funktionieren kann.