18. Bergarbeiterdemonstration am 24. Februar 2024

18. Bergarbeiterdemonstration am 24. Februar 2024

Neukirchen-Vluyn: Lösung der Zukunftsfragen im Visier

Die kämpferische Bergarbeiterbewegung Kumpel für AUF wurde von der Redaktion der "Roten Fahne" gefragt, wie sie den Zusammenhang mit dem Aufruf der United Front sieht, am 24. Februar, dem zweiten Jahrestag des Beginns des Krieges in der Ukraine, die Kräfte zu einem internationalen Protest- und Kampftag gegen die Kriege des Kapitals zu vereinen!

Von Bergarbeiterbewegung Kumpel für AUF
Neukirchen-Vluyn: Lösung der Zukunftsfragen im Visier
Bergarbeiterdemonstration vor einigen Jahren in Bottrop (rf-foto)

In der Antwort dazu heißt es: Selbstverständlich versteht sich die 18. Bergarbeiterdemonstration gegen die Politik der verbrannten Erde der RAG und für eine lebenswerte Zukunft auch als Teil dieses internationalen Kampf- und Protesttages! Die internationalen Bergbaukonzerne überschlagen sich in ihrer Gier nach neuen Rohstoff- und Energiequellen für Maximalprofit und Macht. Dafür werden Kriege geführt, dafür werden unsere Umwelt, die Lebensgrundlagen und die Zukunft der Menschheit beschleunigt zerstört.


Was sie den Menschen hinterlassen, zeigt uns die RAG (ehemals Ruhrkohle AG): verbrannte Erde. Und das ist überall auf der Welt so. Je reaktionärer die Regierungen, desto offener stellen sie sich in den Dienst der Bergbaukonzerne. Und die Massen müssen am Ende alles bezahlen - auch mit ihrem Leben. So hat der neue faschistische Präsident Argentiniens, Javier Milei, unmittelbar nach seiner Wahl die Anden zur hemmungslosen Ausplünderung durch die Bergbaumonopole freigegeben.


In Deutschland gehört die faschistische AfD zu den führenden Leugnern der Umweltkatastrophe und zu den führenden Vertretern der chauvinistischen Parole „Deutschland zuerst“ und verfolgt damit den gleichen Ansatz wie der Faschist Donald Trump mit „America First“. Dazu kommen all die anderen Faschisten von Putin bis Orban; nein, so darf es nicht weitergehen.

 

Die 3. Internationale Bergarbeiterkonferenz, die im vergangenen Jahr in Thüringen stattfand, hat die Verantwortung der Bergarbeiterbewegung im Kampf für eine lebenswerte Zukunft der Menschheit unterstrichen: „Kein Kampf darf mehr alleine stehen!“ "Der Kampf für ein menschenwürdiges Leben muss jetzt geführt werden, sonst ist es zu spät! Dies und die Entschlossenheit, die Koordinierung der Kämpfe voranzutreiben, waren ihre zentralen Botschaften.


Wir machen die Bergarbeiterdemonstrationen ganz bewusst in den verschiedenen Bergarbeiterstädten, in den Wohngebieten der Bergarbeiterfamilien bekannt. Die vielen Beiträge am offenen Mikrofon und die kämpferische Kultur helfen, die komplizierten Fragen zu klären und einen Arbeiterstandpunkt einzunehmen. Sie machen Mut, aktiv zu werden und sich zu organisieren.


Im Aufruf zur Demonstration heißt es am Ende: „Setzen wir ein Zeichen für ein breites, kämpferisches und fortschrittliches Bündnis der Bergarbeiter mit allen Arbeitern, mit den Klein- und Mittelbauern, mit der Frauen-, Jugend-, Umwelt- und Friedensbewegung und der internationalen Solidarität! Macht mit!“ In diesem Sinne freuen wir uns auf zahlreiche Teilnahme und Beiträge.

Kundgebung und Demonstration:

Samstag, 24. Februar, Treffpunkt: 47506 Neukirchen-Vluyn, Hans-Böckler-Straße 26, auf dem Platz vor dem Rathaus

  • 11 Uhr: Auftaktkundgebung vor dem Rathaus.
  • 11.30 Uhr: Demonstration.
  • 12.30 Uhr: Kundgebung neben Edeka, Mozartstraße/Ecke Hochstraße.


Parkplätze sind am Rathaus vorhanden. Für einen kleinen Imbiss während der Kundgebung ist gesorgt. Und es ist gutes Wetter bestellt.

 

Hier gibt es den Flyer zur 18. Bergarbeiterdemonstration als pdf-Datei