Italien
Streik legte Bahnverkehr landesweit 8 Stunden lahm
Tausende Eisenbahner - vom Zugpersonal bis zu den Arbeitern am Schienennetz - legten zwischen 9:00 und 17:00 die Arbeit nieder. Der Streik betraf alle Bereiche von Trenitalia, der Tochter der staatlichen Ferrovie dello Stato Italiane (FS) und Trenord, den Regionalverkehrbetreiber vor allem in der Lombardei. Zum Streik aufgerufen hatten die Basisgewerkschaft Sindacale di Base, der CUB, der SGB, und die Eisenbahnersparten der Gewerkschaftsdachverbände von CGIL, CISL UILT, UGL. Sie fordern deutliche Lohnerhöhungen, die Senkung der Wochenarbeitszeit von 36 auf 32 Stunden und bessere Arbeitsbedingungen, z. B. bei den Ruhezeiten sowie die Besetzung der offenen Stellen. Der Streik richte sich auch gegen die Privatisierungspolitik der Meloni-Regierung.