Antimilitarismus
Widerstand gegen Griechenlands Beteiligung am Krieg im Roten Meer wächst
Der griechische Reserveoffizier (PZ) Konstantinos Kesopoulos, der sich gegen den Marineeinsatz im Roten Meer aussprach, wurde dafür entlassen. 17 Marinesoldaten, die auf der Fregatte „Hydra“ dienten, kündigten wegen des Einsatzes. Die ultrareaktionäre Regierung Mitsotakis hat Probleme, die Jugend für ihre kriegerischen Verbrechen zu gewinnen.
Am 25. Januar fand in der Salamis Naval Station eine Kundgebung gegen den Einsatz der Fregatte „Hydra“ statt. Dort wurde gefordert: „Keine griechische Beteiligung für die Interessen der USA, der NATO, Israels und der griechischen Reeder im Nahen Osten! Kein Militär außerhalb unserer Grenzen! Sofortige Schließung der Stützpunkte!
Die Gewerkschaften und Gremien der Stadt Larissa sprechen sich gegen die Nutzung des dortigen Marinehauptquartiers als Operationszentrale der EU-Marineoperation gegen die Huthi im Jemen aus, die im Roten Meer stattfinden soll. Studenten forderten die sofortige Rücknahme der Entlassung des Offiziers Kesopuolos. Bei einer Demonstration am 1. Februar prangerten sie die Regierung Mitsotakis als Handlanger der griechischen Reeder an. Die Mitsotakis-Pläne sind Pläne der griechischen Reeder und der internationalen Monopole für ihre Profite. Sie gehen von einem schnellen Ende des Konflikts aus und ihr Blick ist auf die Kriegsbeute gerichtet. Das ist der Hintergrund für die immer aktivere Rolle Griechenlands bei der Unterdrückung und dem Abschlachten der Völker. Die griechische Regierung hat ihre eigenen imperialistischen Machtinteressen.