Kapitalismus
Deutsche (Ausbeuter-)Bank: 3500 Arbeitsplätze sollen vernichtet werden!
Die größte deutsche Bank, die Deutsche Bank, will trotz Milliardengewinnen weltweit 3500 Arbeitsplätze vernichten. Kapitalismus pur!
Wie die Tagesschau am 1. Februar in einem Interview mit dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bank, Christian Sewing, mitteilte, hat die Deutsche Bank wegen einer höheren Steuerquote weniger Gewinn gemacht als im Vorjahr.
Statt rund 4,87 Milliarden Euro konnte die "arme" Bank 2022 "nur" 4,2 Milliarden Euro Gewinn erwirtschaften. In frühkapitalistischer Manier will die Deutsche (Ausbeuter-)Bank die Gewinneinbußen auf Kosten ihrer Beschäftigten ausgleichen. Im Gesamtjahr 2022 hatte eine einmalige Steuergutschrift in Milliardenhöhe im Zusammenhang mit US-Geschäften der Deutschen Bank den höchsten Gewinn seit 15 Jahren beschert: Nach Abzug der Zinszahlungen an die Inhaber nachrangiger Anleihen blieben damals gut 5,0 Milliarden Euro unter dem Strich.
Die Profitgier der Deutschen Bank ist offensichtlich: Obwohl sie mit ihren Zahlen die Erwartungen übertroffen hat, will sie nun Tausende Arbeitsplätze vernichten. Die Antwort darauf kann nur lauten: Sofortiger Arbeitskampf! Und zwar überall dort, wo diese Profitbank ihren Sitz hat! Das Beispiel der Deutschen Bank beweist, dass im Kapitalismus genug Geld vorhanden ist, um z.B. die Qualifizierung von Jugendlichen und die Integration von Flüchtlingen zu fördern, z.B. durch intensive Sprachkurse und Integrationsklassen! Wie heißt es so schön in einem Lied der Berliner Straßenband Nümmes: "Und die Herrn im Nadelstreifen, woll’n die ganze Welt umgreifen, in dieser Freiheit steckt der Wurm drin, eine Wurmkur hat da keinen Zweck!“.