Solidaritätsgruppe Palästina

Solidaritätsgruppe Palästina

24. Januar: Aktion gegen israelisches Schiff im Rotterdamer Hafen

In vielen Teilen der Welt finden Aktionen gegen die israelische Containerreederei ZIM statt.

24. Januar: Aktion gegen israelisches Schiff im Rotterdamer Hafen
Bild von der Aktion (foto: Rode Morgen)

Der Krieg in Gaza löst überall Empörung aus. Israel zu boykottieren ist eine beliebte Parole, und Aktionen gegen ZIM sind eine gute Möglichkeit, den Kampf des palästinensischen Volkes zu unterstützen. Deshalb stand am Mittwoch, dem 24. Januar, beim Schichtwechsel eine Gruppe von Aktivisten vor dem Tor von ECT im Rotterdamer Hafen. Dort hatte ein ZIM-Schiff angelegt, das ab der Nachmittagsschicht gelöscht werden sollte. Mit Transparenten, einer palästinensischen Flagge und Flugblättern forderten die Aktivisten dazu auf, über Maßnahmen gegen ZIM nachzudenken und zu diskutieren.


Das Flugblatt beschrieb die Verbrechen seit der Gründung des Staates Israel und betonte, dass Israel den Interessen des westlichen Imperialismus diene. Ohne die Unterstützung des Westens würde Israel nicht lange existieren und der Krieg in Gaza könnte nicht geführt werden.

Aus dem Flugblatt:

"Im Hafen von Haifa arbeiten Palästinenser und Israelis beim Be- und Entladen von Schiffen zusammen. So ist es überall in Israel. Wenn sich diese einfachen Arbeiter zusammentun, ist der Weg frei für ein demokratisches und freies Palästina. Solange Zionisten, wie Netanjahu, die Israelis in Schach halten - und die Hamas die Palästinenser - ist der Weg zum Fortschritt versperrt. Ein Volk, das ein anderes Volk unterdrückt, kann selbst nicht frei sein. Das muss ein Ende haben. Die Hafenarbeiter in den Niederlanden können sich mit den einfachen Menschen in Palästina zusammentun: gegen ZIM vorgehen, die Abfertigung verzögern, streiken, ein Transparent aufhängen... . Ein Vorgehen gegen ZIM wäre ein starkes und deutliches Signal.".

 

Die Flugblätter wurden begeistert angenommen, die Argumente aufmerksam angehört. Um weiter zu kommen, wird die Aktion auf jeden Fall wiederholt. Am 4. Februar waren sie wieder bei ECT in Rotterdam.


Im Rode Morgen, dem Organ der revolutionären Organisation Rode Morgen aus den Niederlanden, gibt es auf Seite 6 einen Bericht über die Aktion. Hier die entsprechende Ausgabe