Argentinien

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Buenos Aires: Tausende protestieren anhaltend vor Parlament

Das Parlament in Argentinien berät zur Zeit über Präsident Mileis reaktionäres Programm des Staatsumbaus. Bereits am Mittwoch demonstrierten rund 7.000 Menschen vor dem Parlamentsgebäude gegen das sogenannte "Omnibusgesetz", das Hunderte Einzelgesetze umfasst, die einen sozialen, politischen und ökonomischen Umbau des Landes betreffen. Ein Kernpunkt ist die Privatisierung staatlicher Betriebe und Einrichtungen. Das Programm genießt die Unterstützung des Internationalen Währungsfonds (IWF), wird aber von großen Teilen der Bevölkerung abgelehnt. Mitte Januar hatten sich rund 1,5 Millionen an einem Generalstreik dagegen beteiligt. Auch am Donnerstag gingen die Proteste weiter. Die Polizei geht mit Gummigeschossen und Pfefferspray gegen die Demonstranten vor.