Bundeswehr

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Pistorius will eine deutsche Fremdenlegion

Um die Aufrüstungsziele zu erreichen schlägt Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) vor, in Deutschland künftig eine Fremdenlegion aufzubauen. Fremdenlegionen gibt es aktuell in Frankreich und Spanien sowie in der Ukraine.

Korrespondenz aus Halle

Kriegsminister Pistorius hat neue Pläne, die den deutschen Imperialismus und seine Weltherrschaftspläne weiter befeuern sollen. Er will gern die Bundeswehr von bisher 190 000 Soldatinnen und Soldaten auf mindestens 200 000 trimmen und "kriegstüchtig machen". Das ist nicht einfach, weil seine Zielgruppe, die Jugend, nicht so will wie er gern hätte. Sein Motto: "Wir dienen Deutschland!" kommt nicht an. Pistorius ist im Nachtrab. Längst wollte er 18692 mehr an Offiziers- und Unteroffiziersplanstellen besetzt haben. Aber die Jungs und Mädels wollen nicht. Trotz millionenschwerer Werbekampagnen, Bundeswehreinsätzen im Inland in Schulen und Arbeitsagenturen.

 

Jetzt hat der deutsche Kriegsminister einen "genialen" Plan. Was der französische Imperialismus kann, das wird doch der deutsche Imperialismus schon lange können. Das Zauberwort: Fremdenlegion. Eine Söldnertruppe in der sich alles austoben kann, das Lust auf Lohn für's Töten gewinnen könnte. Da kommt Pistorius die Rechtsentwicklung der Bundesregierung mit ihrer faschistischen Flüchtlingspolitik entgegen.

 

Strack-Zimmermann, FDP Kriegstreiberin und auch bestens vernetzt mit deutschen Rüstungskonzernen, ist begeistert. Sie will zukünftigen ausländischen Soldatinnen und Soldaten einen Deutschen Pass für ihre Dienste in Aussicht stellen, den sie dann "schneller bekommen können" (sagte sie der Rheinische Post) Auch CDU Politiker Wadephul, seines Zeichens "Fachmann" für Verteidigung in seiner Partei, ist entzückt. Er träumt schon von einer deutschen Armee aus Staatsbürgern nicht nur aus EU und NATO Staaten. Er würde auch gern Menschen aus sogenannten "Risikostaaten" wie Syrien, Russland oder Iran für die Profitinteressen des deutschen Finanzkapitals verheizen können.

Keinen Mann und keinen Groschen für dieses System

Die Jugend will statt Söldnerverträgen richtige Arbeitsplätze! Dafür ist der Kampf um Arbeitszeitverkürzung bei vollen Lohnausgleich, wie ihn aktuell die GDL eingeschlagen hat, gerade richtig. Und letztlich, wirklich zukunftssicher, den Kampf für echten Sozialismus, für den die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands steht.

 

Kein Mann und keine Frau für die Weltherrschaftspläne des deutschen Imperialismus, egal mit welchem Pass!