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Nordirland: Mehr als 100.000 streiken im Öffentlichen Dienst

Am 18. Januar riefen 16  verschiedene Gewerkschaften des Öffentlichen Diensts in Nordirland zu einem eintägigen Protesttag auf und es wurde mit mehr als 100.000 Beteiligten der größte Streik seit 50 Jahren. Vor allem Arbeiter und Angestellte im Öffentlichen Dienst, im Gesundheitswesen und im Öffentlichen Verkehr legten die Arbeit nieder. Es geht um notwendige Tariferhöhungen im Öffentlichen Dienst, über die das Parlament in Belfast entscheiden muss. Da die pro-britische, unionistische DUP seit fast zwei Jahren das Regionalparlament Stormont boykottiert, können keine Lohnverhandlungen getätigt  werden - und die Regierung in London fühlt sich nicht zuständig.