Nach Correctiv-Enthüllung

Nach Correctiv-Enthüllung

Essen: 7000 Menschen demonstrieren gegen die AfD

Trotz der kurzen Mobilisierungszeit von zwei bis drei Tagen kamen weit mehr als erwartet zur Demo von „Essen stellt sich quer“ gegen die AfD am Montag. Darunter auffallend viele Familien.

Kreisleitung der MLPD Essen/Mülheim

Die aktuellen Enthüllungen von Correctiv mobilisierten Jung und Alt, dass sie jetzt etwas tun müssen. Zur Frage „was und wie?“ gab es polarisierte Ansichten. Genossen der MLPD diskutierten mit den Leuten, wie man dem Übel an die Wurzel gehen muss, vertrieben gegen Spende ca. 50 Broschüren gegen die AfD und verkauften mehrere Exemplare des Rote-Fahne-Magazins.

 

Gerade Leute, die das erste Mal teilnahmen, waren aufgeschlossen und interessiert an der ganzen Bandbreite der Themen und „froh, Gleichgesinnte zu treffen“. Einige bleiben in Kontakt. Von Einzelnen kamen schon mal dumme Sprüche wie „Es geht hier nicht um Politik!“ - um was dann, um Sport?

 

An Organisationsfahnen sah man SPD, AWO, Grüne, MLPD, Linkspartei, Internationale Jugend, einzelne Gewerkschaftsfahnen, DIDF, BirKar, SDAJ. Leider war der Lautsprecher nur für hunderte Leute ausgelegt. Der Redner von Correctiv forderte ein Verbot der AfD. Er blicke optimistisch in die Zukunft, „denn die AfD kann vielleicht einen Landrat gewinnen, aber nicht die Mehrheit in diesem Land.“ Die überraschend hohe Beteiligung zeigt beeindruckend die antifaschistische Grundhaltung in der Bevölkerung!