Lenin-Stadtspaziergang der MLGS

Lenin-Stadtspaziergang der MLGS

Zürich: Die Lehren für die sozialistische Zukunft ziehen!

Zum 100. Todestag des revolutionären Führers Wladimir Iljitsch Lenin veranstaltet die Marxistisch-Leninistische Gruppe Schweiz (MLGS), Mitgliedsorganisation der revolutionären Weltorganisation ICOR, einen Lenin-Stadtspaziergang durch Zürich. Sie schreibt:

Zürich: Die Lehren für die sozialistische Zukunft ziehen!
Unter anderem kann man bei der MLGS auch diese schöne Lenin-Fahne bestellen (foto: MLGS)

Lenin in Zürich

Lenin musste als politischer Flüchtling aus Russland vor dem Zaren fliehen. Über Umwege gelangte er 1916 nach Zürich, dort lebte er gemeinsam mit Krupskaja.


Im „Homeoffice“ war es wegen der Schlachterei im Hinterhof unerträglich, weshalb das Ehepaar eher in der Bibliothek als zu Hause anzutreffen war. Was liehen Lenin und Krupskaja in der Bibliothek aus? Wo haben sich die Emigrantinnen und Emigranten getroffen? Was waren Lenins Hobbys? All das kannst Du auf unserem Spaziergang auf den Spuren Lenins durch Zürich erfahren. Eines seiner wesentlichen Werke, die für uns bis heute bedeutsam sind, ist „Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus“, schrieb er in Zürich. Ende Februar 1917 stürzten die Arbeiterinnen, Arbeiter und breiten Massen in Russland - mitten im Ersten Weltkrieg -mit der bürgerlich-demokratischen Februarrevolution die Herrschaft des Zaren.


Die Zeit drängte, denn es gab die Illusion, gemeinsam mit der Provisorischen Regierung von der bürgerlich-demokratischen zur sozialistischen Revolution zu gelangen.

 

Um die sozialistische Revolution gewinnen zu können, war für Lenin klar: Der Krieg muss beendet und die herrschende Bourgeoisie muss gestürzt werden. Über die bürgerliche parlamentarische Republik könnte dies niemals gelingen, sondern nur, indem alle Macht den Sowjets der Arbeiter-, Bauern- und Soldatendeputierten übertragen würde.


Lenin packte am 9. April seine Koffer und schickte seine in Zürich verfassten Aprilthesen an seine Genossinnen und Genossen nach Russland . Mit einem plombierten Zug mit 30 Genossinnen und Genossen über Finnland kamen sie am 16. April noch vor Mitternacht in St. Petersburg an. Die Aprilthesen waren noch nicht in Russland angekommen. Die Diskussion unter den Bolschewiki begann, Lenins Einschätzung erwies sich später als Erfolg.

 

Im Oktober 1917 wurde Sowjetrussland als erster sozialistischer Staat der Welt gegründet.


Wir bleiben nicht bei der Historie stehen: Der Aufbau Sowjetrusslands und der sozialistischen Sowjetunion ist für uns bis heute eine Anleitung und Verpflichtung, für eine Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung, gegen imperialistische Kriege und Umweltzerstörung, zu kämpfen.

Wann und wo?

Der Stadtspaziergang findet am Sonntag, den 21. Januar 2024, statt. Die Besammlung ist um 14 Uhr am Volkshaus Zürich, Stauffacherstrasse 60.
Achtung: Für Lenins Stadtspaziergang benötigt ihr gutes Schuhwerk und dem Wetter entsprechende Kleidung.


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