Anschläge im Libanon und im Iran
Gefahr der Ausweitung des Flächenbrands in Nahost
Bei einem Drohnenangriff auf ein Hamas-Büro in einem Vorort von Beirut wurde der Vizepräsident des Politbüros der islamistisch-faschistischen Hamas, Saleh al-Aruri, mit seinen Leibwächtern getötet.
Zwei Kommandeure der Kassam-Brigaden, Samir Findi Abu Amer und Assam al-Akraa Abu Ammar, seien ebenfalls getötet worden. Der Anschlag verletzte die territoriale Integrität des Libanon und provoziert, dass sich der Brandherd in Nahost weiter ausweitet und die Weltkriegsgefahr verschärft. Tunlichst haben sich weder Militär noch Geheimdienst des zionistischen Israel bislang geäußert.
Allerdings gratulierte Danny Danon, Mitglied der Likud-Partei von Premierminister Benjamin Netanyahu, Israels Militär, Geheimdiensten und Sicherheitskräften auf X zu dem Anschlag. Der israelische Geheimdienst Mossad ist für Mordanschläge berüchtigt.
Im Iran sind bei einer Gedenkzeremonie für den 2020 getöteten General Ghassem Soleimani mindestens 103 Menschen bei Explosionen ums Leben gekommen. Zudem seien rund 210 weitere Menschen verletzt worden, berichten iranische Staatsmedien. Dieser Anschlag trage nicht die Handschrift Israels, berichten verschiedene Medien. Ob wahr oder nicht: Auch dieser Anschlag befeuert den Brandherd in Nahost.