Gegen Widerstände

Gegen Widerstände

Finanzinvestoren in der 1.und 2. Bundesliga gebilligt

Mit knapper Zweidrittel-Mehrheit billigten die Vertreter der 1. und 2. Bundesliga in der Deutschen Fußball-Liga (DFL) Anfang Dezember den Einstieg von Finanzinvestoren in der DFL – gegen den Widerstand von ca. einem Drittel der Klubs und der Fan-Szene.

Von jgä

Zur Unterstützung des Marketing und der Digitalisierung der Klubs soll ein Finanzinvestor 8% Einnahmen eines noch zu gründenden Tochterunternehmens zur Vermarktung der Bundesligen auf 20 Jahre bekommen. Gerechnet wird mit einem Einstieg von ca. 1 Milliarde €. Von der Stärkung der Finanzkraft bei der Vermarktung erhoffen sich vor allem die Spitzenvereine wie Bayern München und Borussia Dortmund eine Stärkung im internationalen Konkurrenzkampf z.B. gegenüber der Premier League.

 

Das kann nicht im Interesse derjenigen Klubs sein, die international nicht spielen. Und schon gar nicht im Interesse der Fans, die dagegen mit Transparenten und am letzten Bundesliga-Spieltag mit 12-Minuten Schweigen und Bewerfen der Spielfläche mit Schokolade dagegen protestierten. 12 Minuten deswegen, weil der Investor als "12. Mann" abgelehnt wird. Einen solchen Protest und Widerstand von Fans hat es seit der Einführung der neuen Polizeigesetze nicht mehr gegeben. Der Investoreneinstieg muss zurückgenommen werden!